{"id":11599,"date":"2018-09-28T15:39:04","date_gmt":"2018-09-28T13:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/?p=1610"},"modified":"2025-03-24T14:40:08","modified_gmt":"2025-03-24T13:40:08","slug":"fahrradstadt-kopenhagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diamantrad.com\/de-DE\/blog\/fahrradstadt-kopenhagen\/","title":{"rendered":"Fahrradstadt Kopenhagen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"db-intro wp-block-paragraph\">2017 belegte Kopenhagen zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz des Copenhagenize Index und ist somit definitiv eine der fahrradfreundlichsten St\u00e4dte weltweit. Am Beispiel der d\u00e4nischen Hauptstadt zeigt sich, dass der Weg zu einer nachhaltigen Stadt mit hoher Lebensqualit\u00e4t \u00fcber die Verkehrspolitik bzw. Planung f\u00fcr eine fahrradgerechte Stadt f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Wir haben Kopenhagen einmal genau ins Visier genommen und geschaut, was die d\u00e4nische Hauptstadt im Detail so fahrradfreundlich macht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die (Fahrrad-)Hauptstadt D\u00e4nemarks in Zahlen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Einwohner gesamt:602 481 (Stand 2018)<\/li>\n\n\n\n<li>Fahrr\u00e4der gesamt: 675.000 (Stand 2016)<\/li>\n\n\n\n<li>Stadtfl\u00e4che gesamt: 87 km\u00b2 (Stand 2018)<\/li>\n\n\n\n<li>Verkehrsmittelwahl (Modal Split): Autoverkehr 34%, Fahrradverkehr 29%, Fu\u00dfverkehr 19%, \u00d6PNV 18% (Stand 2016)<\/li>\n\n\n\n<li>Gesamtl\u00e4nge des Radwegnetzes: 400 Kilometer (Stand 2018)<\/li>\n\n\n\n<li>Geschlechterverteilung der Fahrradfahrer: 47% m\u00e4nnlich, 53% weiblich (2016)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"mb-5\">Zuwachs der Fahrradfahrer: Anstieg von 22% seit 2006 (Stand 2017)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mehr Fahrr\u00e4der als Autos \u2013 strategischer Ansatz der Stadt Kopenhagen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Egal ob f\u00fcr den Arbeitsweg, den Schulweg, die Strecke von Zuhause zur Universit\u00e4t oder f\u00fcr Ausfl\u00fcge und Transporte jeglicher Art \u2013 das Rad gilt in der Fahrradhauptstadt inzwischen als Hauptverkehrsmittel. So wurden 2016 seit 1970 in der Innenstadt zum ersten Mal wieder mehr Autos als Fahrr\u00e4der gez\u00e4hlt. Der wichtigste Grund, den Kopenhagener angeben, wenn man sie fragt, weshalb sie das Rad dem Auto vorziehen, ist nicht etwa Gesundheitsf\u00f6rderung, Umweltbewusstsein oder Geldersparnis \u2013 nein, sie fahren mit dem Rad, weil sie auf diese Weise schneller ans Ziel kommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-4879\"><img data-dominant-color=\"1a8080\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #1a8080;\" decoding=\"async\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/verkehrsmittelwahl-kopenhagen-modal-split-2016-diamant-blog.jpg\" alt=\"Modal Split - Verkehrmittelwahl Kopenhagen 2016\" class=\"wp-image-4879 not-transparent\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Radverkehrsanteil 2016: 29% aller Wege wurden mit dem Fahrrad zur\u00fcckgelegt. Bis 2025 soll bei der Verkehrsmittelwahl das Auto als Transportmittel nur noch einen Anteil von 25% ausmachen. &#8211; Diamant-Blog<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu den meisten anderen Gro\u00dfst\u00e4dten, hat man in Kopenhagen bereits seit den 1970er eine verkehrspolitische Wende zugunsten des Fahrrads begonnen. Seither steuert die d\u00e4nische Hauptstadt konsequent zur\u00fcck zur fahrradfreundlichen Stadt mit einer einhergehenden Reduktion des Autoverkehrs und entsprechenden finanziellen Mitteln. Beispiele hierf\u00fcr sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>J\u00e4hrliche Reduzierung des Parkraums f\u00fcr Autos um drei Prozent, um Raumressourcen f\u00fcr den Radverkehr zu gewinnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Hohen Parkgeb\u00fchren, die allerdings nicht nur in Kopenhagen, sondern in ganz D\u00e4nemark zu entrichten sind.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Fast wichtiger als die finanziellen Investitionen aber war, dass den Radlern eine politische Anerkennung entgegengebracht wurde. Diese Wertsch\u00e4tzung hat sich durchaus motivierend auf die Radfahrer ausgewirkt und noch mehr Menschen dazu angespornt, sich auf den Sattel zu schwingen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fahrradpolitik: Wie und wann wurde Kopenhagen zur Fahrradstadt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Hinter Kopenhagens Fahrradfreundlichkeit steckt eine konsequente Verkehrspolitik und Stadtplanung. Seit 2006 wurde eine Reihe bedeutender Entscheidungen in Bezug auf das <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/radfahren-in-der-stadt\/\">Radfahren in der Stadt<\/a> getroffen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Milj\u00f8metropolen und Metropol for Mennesker \u2013 Dokumente f\u00fcr eine verkehrspolitische Wende<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entwicklung Kopenhagens zur fahrradfreundlichsten Stadt l\u00e4sst sich auf die EU Klimakonferenz COP 15, die 2009 in der d\u00e4nischen Hauptstadt stattfand, zur\u00fcckf\u00fchren. Dies nahm die Stadt im Vorfeld zum Anlass, neue Leitbilder f\u00fcr ihre Nachhaltigkeitspolitik zu formulieren. Klaus Bondam, fr\u00fcherer B\u00fcrgermeister f\u00fcr Technik und Umwelt und jetziger Direktor der d\u00e4nischen Radfahrer-F\u00f6deration, hat diese verkehrspolitische Wende 2006 eingeleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2007 und 2008 verabschiedete die Stadtverwaltung einstimmig die zentralen Dokumente <em>Milj\u00f8metropolen <\/em>(dt. \u201eDie Umweltmetropole\u201c) und <em>Metropol for Mennesker<\/em> (dt. \u201eMetropole f\u00fcr Menschen\u201c).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Milj\u00f8metropolen<\/em> hat unter anderem eine erhebliche Reduktion des CO2-Aussto\u00dfes, eine deutliche Senkung von Luftverschmutzung und L\u00e4rmbel\u00e4stigung sowie das Vorhaben, die fahrradfreundlichste Stadt der Welt zu werden zum Ziel.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Metropol for Mennesker<\/em> umfasst Pl\u00e4ne, den st\u00e4dtischen Raum lebenswerter zu gestalten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Beiden Dokumenten gemein ist, dass ihre Ziele durch eine Reduktion des Autoverkehrs mit einer gleichzeitigen F\u00f6rderung des Fahrrads zu erreichen sind. Das Besondere dieser beiden Strategien war und ist es, dass sie von s\u00e4mtlichen Parteien getragen werden. Alle diejenigen, die an der Stadtentwicklung beteiligt sind, stimmen darin \u00fcberein, wenn es um die Punkte Nachhaltigkeit, lebendiges Stadtleben, Radfahrersicherheit und menschlichen st\u00e4dtischen Raum geht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bicycle Account \u2013 Statistiken \u00fcber das Fahrradfahren in Kopenhagen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle zwei Jahre ver\u00f6ffentlicht die Stadt den sogenannten Bicycle Acccount. Erhoben werden darin objektive Daten wie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>den st\u00e4dtischen Finanzmitteln, die f\u00fcr Radverkehrs-Infrastruktur ausgegeben werden<\/li>\n\n\n\n<li>der L\u00e4nge des Radwegenetzes<\/li>\n\n\n\n<li>der Verkehrsmittelwahl<\/li>\n\n\n\n<li>der Anzahl von Fahrradfahrern<\/li>\n\n\n\n<li>Unfalldaten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem werden Befragungen regelm\u00e4\u00dfiger Radfahrer zu folgenden Punkten mit einbezogen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>zur Infrastruktur<\/li>\n\n\n\n<li>zur Unterhaltung des Radwegnetzes<\/li>\n\n\n\n<li>zum gef\u00fchlten Grad der Sicherheit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Fahrradbericht dient dazu, festzustellen, welche Schwachstellen die Infrastruktur noch hat und diese auszumerzen. Zum Beispiel hei\u00dft es im Bicyle Account 2017, dass sich das potenzielle Risiko f\u00fcr schwere Fahrrad-Unf\u00e4lle seit 2006 um 23% reduziert und das Sicherheitsgef\u00fchl der Kopenhagener Radfahrer um 43% erh\u00f6ht hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone mb-5\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/fahrradstation-radschnellweg-kopenhagen.jpg\" alt=\"Fahrradstation mit Luftpumpe - Diamantrad-Blog\" class=\"wp-image-1632\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Radschnellwege in und um Kopenhagen sind oft mit Fahrradstationen ausgestattet &#8211; ideal, wenn das Rad (fast) platte Reifen hat. (c) Cycle Superhighways, Capital Region of Denmark<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Good, Better, Best \u2013 The City of Copenhagen\u2019s Bicycle Strategy 2011\u20132025<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 1. Dezember 2011 verabschiedete der Stadtrat nahezu geschlossen die neue Fahrradstrategie <em>Good, Better, Best \u2013 The City of Copenhagen\u2019s Bicycle Strategy 2011\u2013<\/em>2025, die als Zielsetzung hat, Kopenhagen zur besten Fahrradstadt der Welt zu machen. Um dies zu erreichen, hat die Stadt entschlossen, sich auf vier Kernthemen zu konzentrieren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Stadtleben<\/li>\n\n\n\n<li>Komfort<\/li>\n\n\n\n<li>Geschwindigkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Sicherheit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Hauptziel der Fahrradstrategie besteht darin, den Radverkehrsanteil an den Pendlerwegen auf \u00fcber 50 % zu steigern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\"><div class=\"wp-bootstrap-blocks-row row\">\n\t\n\n<div class=\"col-12 col-md-3\">\n\t\t\t\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-dominant-color=\"af8c70\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #af8c70;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"627\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/image-1-1024x627.avif\" alt=\"Image\" class=\"wp-image-53761 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/image-1-1024x627.avif 1024w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/image-1-300x184.avif 300w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/image-1-768x470.avif 768w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/image-1-png.avif 1140w\" \/><\/figure>\n\n\t<\/div>\n\n\n\n<div class=\"col-12 col-md-9\">\n\t\t\t\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hinweis von Diamantrad:<\/strong><br>Auch deutsche St\u00e4dte haben die Notwendigkeit von Radschnellverbindungen erkannt und&nbsp;wollen das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel f\u00fcr Pendler in den Fokus r\u00fccken. Was die Merkmale sind und welche <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/radschnellwege-deutschland\/\">Radschnellwege in Deutschland<\/a> aktuell geplant sind, erf\u00e4hrst Du im Diamant-Blog.<\/p>\n\n\t<\/div>\n\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stadt benutzt die Bicycle Accounts, um Schl\u00fcsselprobleme festzustellen und damit einhergehend Planungen f\u00fcr unterschiedliche Ma\u00dfnahmen abzuleiten, um die Ziele der Fahrradstrategie zu erreichen. Dies beinhaltet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Radwege auf drei Fahrstreifen zu erweitern<\/li>\n\n\n\n<li>Reisezeiten zu verringern, indem vermehrt Gr\u00fcne Wellen auf die Geschwindigkeiten der Radfahrer ausgelegt werden<\/li>\n\n\n\n<li>zus\u00e4tzliche Br\u00fccken nur f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radler \u00fcber stark befahrene Stra\u00dfen, den Hafen und Kan\u00e4le zu bauen<\/li>\n\n\n\n<li>Sicherheit zu erh\u00f6hen (durch Umbau einer Reihe von Knotenpunkten mit hoher Zahl von Unf\u00e4llen \/ Umgestalten von Schulwegen \/ Ma\u00dfnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung im Autoverkehr)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"mb-5\">chaotische Bedingungen zum Fahrradparken durch mehr Fahrradparkpl\u00e4tze zu verbessern (besonders in und um Bahnhaltestellen)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Investitionen: Wieviel Geld gibt Kopenhagen f\u00fcr seine Fahrradinfrastruktur aus?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat Kopenhagen 50 Millionen Euro in die Fahrradinfrastruktur investiert. In erster Linie wurden neue Wege gebaut, so dass sich Radfahrer wohlf\u00fchlen und schnell am gew\u00fcnschten Ort sind. Die finanziellen Investitionen rentieren sich aber langfristig und bringen neben den vielen anderen positiven Aspekten auch einen \u00f6konomischen Nutzen mit sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So ermittelte das d\u00e4nische Verkehrsministerium 2014, dass sich langfristig 230 Millionen Euro sparen lassen. Dies setzt sich anhand folgender Faktoren zusammen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Stra\u00dfenbau ist insgesamt teurer als Investitionen in die Radinfrastruktur.<\/li>\n\n\n\n<li>Fahrradfahrer werden zudem seltener krank und produzieren keine Kosten im Gesundheitssystem.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"mb-5\">Fahrr\u00e4der verursachen im Gegensatz zum Auto keine Umweltverschmutzung, die sp\u00e4ter mit hohen Kosten bek\u00e4mpft werden muss.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kopenhagens Fahrradinfrastruktur<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Fahrradverkehr wird eine Infrastruktur ben\u00f6tigt, die eine reibungslose Abwicklung des Radverkehrs zwischen Ausgangspunkt und Ziel erm\u00f6glicht. Im Verkehrsalltag teilen sich Radfahrer hier das vorhandene Stra\u00dfennetz mit anderen Teilnehmern und genau hier liegt das gr\u00f6\u00dfte Problem der Verkehrsplanung: Niemand darf durch den\/die anderen behindert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiterhin ist der Fahrradverkehr im Alltag wegen der Fortbewegung aus eigener Kraft auf m\u00f6glichst kurze Wege mit m\u00f6glichst geringen H\u00f6henunterschieden und glatten, leicht zu befahrenden Stra\u00dfenoberfl\u00e4chen angewiesen. Infrastrukturma\u00dfnahmen m\u00fcssen entsprechend kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone mb-5\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/fahrradbruecke-bicycle-snake-kopenhagen.jpg\" alt=\"Bicycle Snake Kopenhagen\" class=\"wp-image-1631\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die &#8222;Bicycle Snake&#8220; ist eine Br\u00fccke durch den Kopenhagener Hafen und nur f\u00fcr Radfahrer zugelassen. Nachts leuchtet der orangefarbene Boden. (c) Cycling Embassy of Denmark, DISSING+WEITLING<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fahrradwege in D\u00e4nemarks Hauptstadt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Radwege in Kopenhagen sind durch sieben bis neun Zentimeter hohe Bordsteine von der Fahrbahn und durch f\u00fcnf bis neun Zentimeter hohe Borde vom Gehweg abgegrenzt. Auf diese Weise sind die Radfahrer physisch vom restlichen Verkehr getrennt und werden nicht verleitet, andere Spuren als die komfortablen, breiten, geteerten Radwege zu nutzen. So haben beispielsweise Eltern gen\u00fcgend Platz, um ihre Kinder in Lastenr\u00e4dern zu transportieren. Folgende Aspekte spielen bei der Radwegplanung der d\u00e4nischen Hauptstadt eine Rolle:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Entsprechend der Richtlinien muss ein Radweg in D\u00e4nemark mindestens 1,70m breit sein, in der Praxis sind die meisten Radwege aber 2,20m breit, angestrebt werden 2,50m. Sehr stark genutzte Wege k\u00f6nnen 3 bis 4m breit sein.<\/li>\n\n\n\n<li>In Fahrradhauptstadt sind Fahrradwege in aller Regel als Einrichtungsradweg angelegt \u2013 das hei\u00dft, es gibt Fahrradspuren f\u00fcr jede Fahrtrichtung auf der jeweiligen Seite der Fahrbahn.<\/li>\n\n\n\n<li>Fahrradweg-Beauftragte k\u00fcmmern sich um die Instandhaltung der Radfahrstreifen, so dass Unebenheiten und L\u00f6cher schnell beseitigt werden. Dar\u00fcber hinaus haben Fahrradspuren gegen\u00fcber der Autofahrbahnen Priorit\u00e4t bei der Schneer\u00e4umung.<\/li>\n\n\n\n<li>In Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen Kopenhagens l\u00e4uft derzeit ein ambitioniertes Projekt: Bereits existierende lokale Radwege sollen zu einem insgesamt 400 Kilometer umfassenden Netz von Superradschnellwegen (&#8222;cykelsuperstiers&#8220; auf D\u00e4nisch) rund um die Innenstadt werden.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"mb-5\">Dar\u00fcber hinaus plant die Stadt Kopenhagen 22 gr\u00fcne Radrouten durch die Stadt, deren Gesamtl\u00e4nge 100 Kilometer betr\u00e4gt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bike-Share-Programme in Kopenhagen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kopenhagen wurde bereits 1995 in Fahrradverleihsystem eingef\u00fchrt. Mit dem System, das \u00e4hnlich wie bei Supermarkt-Einkaufswagen \u00fcber den Einwurf einer M\u00fcnze als Pfand organisiert war, gab es einige Probleme. So waren insbesondere oft keine R\u00e4der am Stand verf\u00fcgbar. Das alte System war in der Nutzung vorrangig auf Touristen und Gelegenheits-Radfahrer ausgerichtet, stellte f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Pendler keine zuverl\u00e4ssige Alternative dar. Aufgrund der Probleme nahm die Stadtverwaltung der d\u00e4nischen Metropole dieses Bike-Share-Programm Ende 2012 au\u00dfer Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2011 startete Kopenhagen den Ausschreibungsprozess f\u00fcr ein neues Fahrradverleihsystem mit folgenden Anforderungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die R\u00e4der m\u00fcssen zuverl\u00e4ssig und komfortabel sein, was eine E-Bike Funktion mit impliziert.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit neuen Technologien wie Smartphone-Apps soll es leicht sein, freie R\u00e4der zu lokalisieren, sich die k\u00fcrzeste Route anzeigen zu lassen und au\u00dferdem \u00fcber das Wetter und Veranstaltungen informiert zu werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Oktober 2013 wurde das neue System namens Bycyklen schlie\u00dflich eingef\u00fchrt. Dieses betrachtet als Zielgruppe vorrangig bisherige Auto-Pendler. Sie sollen k\u00fcnftig mit der Bahn in die Stadt kommen und das Rad f\u00fcr die letzten Meilen bis zum Ziel nutzen, so dass das E-Bike als Ausweitung des Angebots des \u00f6ffentlichen Verkehrs wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der hohen Anschaffungskosten und den fehlenden Erfahrungswerten mit den technischen Neuerungen sorgte das Leihradsystem f\u00fcr \u00e4u\u00dferst kontroverse Diskussionen in der d\u00e4nischen Hauptstadt. &nbsp;Nichtsdestotrotz erfreuen sich die <a title=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/bikes\/ebikes\/\" href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/bikes\/ebikes\/\" target=\"\" rel=\"noopener noreferrer\">E-Bikes<\/a> auch gro\u00dfer Beliebtheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Langfristiges Ziel von Bycyklen: Im Jahr 2025 sollen die Leihr\u00e4der &#8211; gemeinsam mit Bussen, Z\u00fcgen und U-Bahnen &#8211; fester Bestandteil des \u00f6ffentlichen Verkehrssystems in der Hauptstadtregion sein. Die Kombination der Verkehrsmittel soll den motorisierten Individualverkehr weitestgehend abl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Fahrrad als wichtiges Planungselement f\u00fcr eine lebenswerte Stadt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fahrrad ist ein flexibles und platzsparendes Verkehrsmittel, das ma\u00dfgeblich zur Lebensqualit\u00e4t, besonders in dichtbesiedelten Bereichen, beitr\u00e4gt. Je mehr Menschen Rad fahren, desto mehr Platz im urbanen Raum. Die Vision f\u00fcr die Fahrradstadt Kopenhagen des Jahres 2025 beinhaltet mehr Stra\u00dfen, die f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Fu\u00dfg\u00e4ngern und Radfahrern ausgerichtet sind. Es wird mehr Platz f\u00fcr Erholung innerhalb der Stadt geben sowie mehr M\u00f6glichkeiten, auf dem Fahrrad die Stadt spontan und direkt zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der d\u00e4nische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl befasst sich seit mehr als 40 Jahren damit, Pl\u00e4tze, Stra\u00dfen, ja ganze Stadtviertel zum Wohle der Bewohner neu- bzw. umzugestalten. Er st\u00fctzt sich dabei auf Erkenntnisse, die er durch langj\u00e4hrige Untersuchungen von Gro\u00dfstadtsituationen in verschiedenen L\u00e4ndern gewonnen hat. Grundsatz von Jan Gehls Stadtplanung besteht darin, sowohl traditionelle Metropolen als auch schnell wachsende St\u00e4dte von Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern zu St\u00e4dten f\u00fcr Menschen zu machen. Das hei\u00dft, dass die ganze Stadt so organisiert werden soll, dass sich die Menschen in ihr zweckm\u00e4\u00dfiger, komfortabler und sicherer bewegen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jan Gehl spricht von humanistischer Stadtplanung im Allgemeinen, wobei das Rad als ein menschenfreundliches Fortbewegungsmittel eingeschlossen ist. Seiner Meinung nach ist Radfahren ein sehr guter Weg, um das Ziel von einer lebendigen, lebenswerten, nachhaltigen Stadt, die Menschen zu einem gesunden Lebensstil einl\u00e4dt, zu erreichen. Dabei bezieht er unter anderem folgende Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation im Kontext ihrer globalen Vorsorgestrategie mit ein: \u201ePlanen Sie St\u00e4dte so, dass die Menschen sich so viel wie m\u00f6glich bewegen. Sie sollen zu Fu\u00df gehen und mit dem Fahrrad fahren, nicht sitzen.\u201c Da die Stadtplanung 50 Jahre lang so vorgegangen ist, die Menschen dazu einzuladen so viel wie m\u00f6glich zu sitzen \u2013 mit <em>Drive-in<\/em>-Banken, <em>Drive-in<\/em>-Restaurants und \u00c4hnlichem, musste laut Gehl jedoch erst ein gravierender Wandel stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer relevanter Punkt hinsichtlich seiner \u00dcberlegungen zur Stadtplanung besteht darin, eine Stadt zu schaffen, die gut ist f\u00fcr gesellschaftliche Inklusion und Demokratie. Auch hier ist das Fahrrad eine wunderbare M\u00f6glichkeit, um die Atmosph\u00e4re in einer Stadt zu ver\u00e4ndern und sie lebenswerter zu machen. Denn Radfahrer kommunizieren miteinander, w\u00e4hrend Autofahrer durch das sie umgebende Blech voneinander abgeschottet sind. Jan Gehl zufolge zeigt das Beispiel Kopenhagen, dass eine starke Fahrradkultur gut ist f\u00fcr eine lebendige, lebenswerte und sichere Stadt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fahrradstadt-Fakten Kopenhagen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wusstest Du schon, dass\u2026<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>es in Kopenhagen keine Helmpflicht gibt?<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcber 60 % der d\u00e4nischen Abgeordneten mit dem Rad in das Kopenhagener Parlament fahren?<\/li>\n\n\n\n<li>25 % aller Kopenhagener Familien mit zwei Kindern ein Lastenfahrrad f\u00fcr den Einkauf oder Kindergarten-Transport besitzen?<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Ausstattung h\u00e4lt die Stadt Kopenhagen f\u00fcr seine Radler bereit?<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf vielen zentralen Strecken sind gr\u00fcne Wellen geschaltet, so dass ein Radfahrer bei einer konstanten Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometern \u00fcber s\u00e4mtliche Ampeln kommt, ohne einmal anhalten zu m\u00fcssen.<\/li>\n\n\n\n<li>Falls dies einmal nicht gelingt, gibt es Gel\u00e4nder und Fu\u00dfst\u00fctzen. Fahrradfahrer k\u00f6nnen also bequem auf dem Sattel sitzen bleiben und bei gr\u00fcn sofort wieder los radeln.<\/li>\n\n\n\n<li>Kleine, leicht zur Radspur hingeneigte M\u00fclleimer in der richtigen H\u00f6he entlang der Radwege sind eine \u2013 zwar nicht notwendige, aber durchaus praktische &#8211; Nettigkeit, die sich die Stadt Kopenhagen f\u00fcr die Radler \u00fcberlegt hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Und auch wenn zwischendurch einmal die Luft aus einem Reifen weicht, ist dies in der d\u00e4nischen Hauptstadt kein Problem. Denn im gesamten Stadtgebiet gibt es Pumpstationen, so dass die Fahrt schnell fortgesetzt werden kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch das Thema Fahrradstellpl\u00e4tze hat Kopenhagen geschickt gel\u00f6st. So wurde an der N\u00f8rreport Station das Bodenniveau der Rad-Stellpl\u00e4tze als \u201eFahrradbetten\u201c um 40 Zentimeter abgesenkt. Auf diese Weise erhalten die Fahrr\u00e4der ihren vorgesehenen Platz, ohne st\u00f6rend ins Auge zu fallen. Jeder der 2.500 Radstellpl\u00e4tze ist mit LED-Lampen beleuchtet. Abends sorgen diese f\u00fcr ein schimmerndes Lichtermeer, das einerseits die Fahrradkultur der Stadt herausstellt und anderseits das Auffinden des eigenen Fahrrads erleichtert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone mb-5\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/fahrradweg-fu\u00dfablage-kopenhagen.jpg\" alt=\"Fu\u00dfst\u00fctze f\u00fcr Radfahrer in Kopenhagen - Diamantrad-Blog\" class=\"wp-image-1634\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fu\u00dfst\u00fctzen auf Radspuren machen das Warten an Ampeln f\u00fcr Fahrradfahrer komfortabler. (c) Cycle Superhighways, Capital Region of Denmark<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Radfahren in Kopenhagen: eine Stadt tritt gemeinsam in die Pedale<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Der d\u00e4nischen Hauptstadt ist es gelungen, Design, \u00c4sthetik und Radverkehrsinfrastruktur zu vereinen. F\u00fchrende Architekten und K\u00fcnstler haben eine Reihe von Fahrradbr\u00fccken wie die ber\u00fchmte Cykelslangen oder die Cirkelbroen entworfen. Diese attraktivere Gestaltung der Rahmenbedingungen vermittelt den Radfahrern das Gef\u00fchl, dass ihre Bed\u00fcrfnisse ernst genommen werden. In Kopenhagen herrscht eine Art kollektiver Stolz darauf, Fahrradfahrer zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fahrradkultur in der Radlhauptstadt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kopenhagens Stadtbild ist prim\u00e4r von Menschen gepr\u00e4gt, nicht von Kraftfahrzeugen gepr\u00e4gt. Dies vor allem durch den Umstand, dass das Rad als Transportmittel f\u00fcr kurze Wege etabliert ist. Die Wahl des Verkehrsmittels Fahrrad ist in der d\u00e4nischen Hauptstadt selbstverst\u00e4ndlich und unabh\u00e4ngig von Alter, Einkommen oder Geschlecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu vielen deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten sieht man hier zur Berufsverkehrszeit nicht nur haupts\u00e4chlich junge M\u00e4nner mit Warnwesten auf dem Rad, sondern auch Frauen im Blazer oder in High-Heels auf dem Weg zur Arbeit, Jugendliche, Eltern mit kleinen Kindern im Anh\u00e4nger, feine Herren im Anzug, junge Hippster, Touristen, Kinder auf dem Weg zur Schule, Senioren und viele andere \u2013 sogar die K\u00f6nigsfamilie bringt ihre Kinder mit dem Rad zur Schule. Die Kopenhagener Fahrradkultur wird von der ganzen Gesellschaft getragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Experten sind davon \u00fcberzeugt, dass die Radkultur die Atmosph\u00e4re einer Stadt ver\u00e4ndert und sie lebenswerter macht. Radfahrer kommunizieren miteinander, w\u00e4hrend Autofahrer voneinander abgeschottet sind Das Stadtleben wird entschleunigt, die Menschen tauschen sich wieder mehr aus und nehmen die Stadt mit allen Sinnen wahr. 2010 fanden bereits 67 Prozent aller Kopenhagener \u2013 also auch viele Autofahrer \u2013, dass die Radkultur die Stadtatmosph\u00e4re verbessert hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kopenhagen ist sehr daran gelegen, den Stadtraum den Autos St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck abzuringen. So gibt es beispielsweise immer weniger Parkpl\u00e4tze mit gleichzeitig immer h\u00f6heren Geb\u00fchren. Der damit einhergehende R\u00fcckgang der Autos erm\u00f6glicht die Entstehung mancher ganz autofreien Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group mb-5\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">10 goldene Regeln f\u00fcrs sichere Radeln im Kopenhagener Stadtverkehr<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Immer gelassen bleiben.<\/li>\n\n\n\n<li>Vor dem \u00dcberholen anderer Radfahrer immer nach hinten schauen.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf dem Radweg m\u00f6glichst weit rechts fahren, damit andere \u00fcberholen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Immer ein Auge auf den Verkehr haben, und lass&#8216; das Handy in der Tasche.<\/li>\n\n\n\n<li>Zeig&#8216; immer an, was Du vorhast. Handzeichen geben, wenn Du abbiegen oder anhalten m\u00f6chtest.<\/li>\n\n\n\n<li>Stell Dich nicht vor andere Radfahrer, die bereits an einer Ampel bei Rot warten.<\/li>\n\n\n\n<li>Beharre nicht auf Deinem Recht \u2013 dies kann lebensgef\u00e4hrlich sein.<\/li>\n\n\n\n<li>Nach dem Anhalten bitte auf dem B\u00fcrgersteig warten.<\/li>\n\n\n\n<li>Fahr am besten nicht mit einer gro\u00dfen Kapuze oder\/und lauter Musik \u00fcber Kopfh\u00f6rer Rad.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit angepasster Geschwindigkeit fahren.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lastenr\u00e4der und Logistik in der d\u00e4nischen Hauptstadt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Leute haben kein Auto oder sie haben zwar eins, benutzen es aber nur etwa f\u00fcr weite Strecken. Stattdessen besitzt eine gro\u00dfe Zahl der Kopenhagener Familien ein Lastenrad. Darin finden sowohl der Gro\u00dfeinkauf als auch die Kinder Platz. Diese Gef\u00e4hrte spielen eine gro\u00dfe Rolle im hiesigen Verkehrssystem. Durch die breiten Radwege k\u00f6nnen diese problemlos genutzt werden. Um Lastenr\u00e4der noch verst\u00e4rkter ins Logistiksystem der Stadt zu involvieren, soll es k\u00fcnftig mehr Fahrradparkpl\u00e4tze f\u00fcr Lastenr\u00e4der geben. Bis 2025 soll der Ausbau abgeschlossen sein.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ann\u00e4hernd s\u00e4mtliche Auslieferungen der d\u00e4nischen Post in Kopenhagen werden durch Brieftr\u00e4ger auf Lastenr\u00e4dern ausgetragen. Das Unternehmen hat elektrisch unterst\u00fctzte Lastenr\u00e4der eingef\u00fchrt, die 2012 den Preis als Innovation des Jahres auf der j\u00e4hrlichen Post-Ausstellung gewonnen haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch bei anderen Dienstleistungen werden Fahrr\u00e4der genutzt. So sind kommunale Pflegekr\u00e4fte zu Hausbesuchen mit dem Rad unterwegs und auch die Stra\u00dfenreinigung erfolgt mit speziell ausger\u00fcsteten Lastenr\u00e4dern.<\/li>\n\n\n\n<li>Seit 2009 gibt es in Kopenhagen Polizisten, die ihre Streifenfahrten auf dem Rad abhalten. Neben einer schnellen und effizienten Art der Fortbewegung wird so die Sichtbarkeit und der Kontakt zu den B\u00fcrgern verbessert.<\/li>\n\n\n\n<li>Verschiedene Unternehmen betreiben Fahrrad-Rikschas und Fahrrad-Taxis, vornehmlich mit Touristen als Zielgruppe. Die Stadtverwaltung strebt die Organisation von 26 festgelegten Taxist\u00e4nden in der inneren Stadt an sowie die Vergabe von Lizenzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Dar\u00fcber hinaus verkaufen zahlreiche Unternehmer von entsprechend umgebauten Lastenfahrr\u00e4dern Waren wie Kaffee oder Sushi. Wie bei den Fahrrad-Taxis besteht inzwischen in einigen Teilen der Stadt die Notwendigkeit, regulierend einzugreifen, da Fu\u00dfg\u00e4nger behindert werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone mb-5\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/handwerker-faehrt-mit-dem-rad-zur-arbeit-kopenhagen.jpg\" alt=\"Mit dem Rad zur Arbeit - Diamantrad-Blog\" class=\"wp-image-1635\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Fahrradfahren geh\u00f6rt in Kopenhagen auch f\u00fcr Berufst\u00e4tige zum Alltag. Lastenr\u00e4der ersetzen das Auto als Transportmittel. (c) Cycling Embassy of Denmark<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fahrradmitnahme in Kopenhagens \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfer Erfolg war die 2010 eingef\u00fchrte Regelung, das Fahrrad kostenlos in der S-Bahn mitnehmen zu k\u00f6nnen. Zuvor musste ein extra Fahrradticket gekauft werden. Die Anzahl der Fahrg\u00e4ste stieg seit der Neuerung um gut 10 Prozent. Darauf aufbauend, hat die DSB weitere Fahrradprojekte gestartet, wie die Er\u00f6ffnung von Fahrradl\u00e4den an Bahnh\u00f6fen, wo Kunden ihre R\u00e4der morgens zur Reparatur abgeben und abends wieder abholen k\u00f6nnen. Weiterhin wurden Rampen an allen Treppen und Fahrradabstellm\u00f6glichkeiten an Bahnh\u00f6fen eingerichtet. Weiterhin wurden in den Z\u00fcgen eigene Fahrradabteile in der Mitte des Zuges, zus\u00e4tzlich zu den Mehrzweckabteilen an den beiden Enden der Z\u00fcge, wo auch Kinderwagen und Rollst\u00fchle mitgenommen werden, eingerichtet. Dadurch wurde die Kapazit\u00e4t von 22 auf 46 R\u00e4der pro Zug gesteigert. W\u00e4hrend der Hauptverkehrszeit, die von Montag bis Freitag von 07:00 bis 08:30 Uhr und von 15:30 bis 17:00 Uhr stattfindet, ist es allerdings nicht erlaubt, mit dem Rad an der Station N\u00f8rreport ein &#8211; oder auszusteigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der U-Bahn ist es au\u00dferhalb der Hauptverkehrszeiten (Montag bis Freitag von 07:00 bis 09:00 Uhr und von 15:30 bis 17:30 Uhr) erlaubt, das Fahrrad zu transportieren, wenn f\u00fcr DKK13 ein Fahrradticket gekauft wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der <a title=\"Fahrradmitnahme in der Bahn\" href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/fahrradmitnahme-bahn\/\" target=\"\" rel=\"noopener noreferrer\">Fahrradmitnahme in der Bahn<\/a> ist diese auch in Bussen erlaubt. Jedoch passen in einen Bus nur zwei Fahrr\u00e4der und man muss auch mit Kinderwagen und Hauptverkehrszeiten rechnen, so dass der Busfahrer ein Veto gegen die Mitnahme des Rads aussprechen kann. Hier wird das gleiche Fahrradticket wie f\u00fcr die Fahrradmitnahme in der U-Bahn ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Sogar Taxen sind dazu verpflichtet, ein Rad beispielsweise mit einem Hecktr\u00e4ger gegen einen geringen Aufpreis zu transportieren. Und auch die Wasserbusse erm\u00f6glichen die Fahrradmitnahme.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie sicher ist das Radfahren in Kopenhagen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Voraussetzung f\u00fcr die Wahl des Verkehrsmittels Fahrrad ist, dass die Einwohner das Gef\u00fchl der Sicherheit haben. In einer Stadt, in der das Radfahren als sicher angesehen wird, steigen auch mehr Anf\u00e4nger, Kinder und \u00e4ltere Menschen aufs Rad. Eines der Ziele bis 2025 besteht deshalb darin, dass 90 Prozent der Radfahrer das Gef\u00fchl haben, im Verkehr sicher unterwegs zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um das Sicherheitsempfinden zu steigern wurden verschiedene Ma\u00dfnahmen getroffen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list mb-5\">\n<li>Gr\u00fcne Radrouten<\/li>\n\n\n\n<li>Umbau von Knotenpunkten (inklusive der Fortf\u00fchrung von Radwegmarkierungen \u00fcber die Kreuzungen und Einf\u00fchrung aufgeblasener Radfahreraufstellfl\u00e4chen vor dem Kfz-Verkehr)<\/li>\n\n\n\n<li>Ausweitung von Radverkehrsanlagen an Engstellen<\/li>\n\n\n\n<li>Neue Radwege und Radstreifen (30 &#8211; 40 km)<\/li>\n\n\n\n<li>Generelle Verbreiterung von Radwegen (10 &#8211; 30 km)<\/li>\n\n\n\n<li>Aufbringung von zus\u00e4tzlichen Radstreifenmarkierungen zur Verbreiterung auf stark frequentierten Streckenabschnitten<\/li>\n\n\n\n<li>Fahrrad- und Busstra\u00dfen<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fccksichts- und Verhaltens-Kampagnen<\/li>\n\n\n\n<li>Sichere Schulwege<\/li>\n\n\n\n<li>Verkehrsunterricht an verschiedenen Schulen in Kopenhagen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fahrradstadt Kopenhagen \u2013 ein Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie man sehen kann, f\u00fchrt Kopenhagen zu Recht das Ranking des <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/copenhagenize-index-fahrradfreundliche-staedte\/\">Copenhagenize Index<\/a> der 20 fahrradfreundlichsten St\u00e4dte weltweit an. Doch irgendwann wird selbst das Gute zu viel. Die Radler Kopenhagens m\u00fcssen das R\u00fccksichtnehmen noch erlernen. Dieser Entwicklung begegnet die Stadt mit verschiedenen Sanktionen. So kostet das Fahren auf dem B\u00fcrgersteig oder \u00fcber eine rote Ampel nun 700 bis 1000 Kronen Strafe (umgerechnet 94 bis 134 Euro). Fahrr\u00e4der, die im Parkverbot stehen, werden manchmal sogar geb\u00fchrenpflichtig abgeschleppt. Die Stadt hat mehr Menschen dazu gebracht, mit dem Fahrrad zu fahren als mit jedem anderen Verkehrsmittel und hat nun mit ganz neuen Problemen und Herausforderungen umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-full wp-image-4881\"><img decoding=\"async\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/kopenhagen-platzierungen-copenhagnize-index-2011-2017-diamant-blog.jpg\" alt=\"Kopenhagen im Copenhagnize Index 2011-2016\" class=\"wp-image-4881\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kopenhagens Entwicklung im Copenhagenize Index von 2011 bis 2017. &#8211; Diamant-Blog<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beispielweise gibt es f\u00fcr die gro\u00dfe Anzahl an Radfahrern zu wenig Stellpl\u00e4tze, so dass nur 3 von 10 Menschen mit den Abstellm\u00f6glichkeiten zufrieden sind. In der Tat gibt es einen gro\u00dfen Mangel an freien Stellpl\u00e4tzen. Dieser zeigt sich speziell um Bahnh\u00f6fe und Einkaufszentren, wo Fahrr\u00e4der auch oftmals vor Notausg\u00e4ngen abgestellt werden. Diese werden von der Stadt konsequent wegger\u00e4umt. Einige Projekte haben sich inzwischen mit dem Mangel an Abstellm\u00f6glichkeiten besch\u00e4ftigt. In neu angelegten U-Bahnh\u00f6fen wurden Abstellr\u00e4ume f\u00fcr R\u00e4der mit komfortablen Zufahrtsm\u00f6glichkeiten eingebaut. Weiterhin wurden, um die Situation in den Griff zu bekommen, im Zentrum Autostellpl\u00e4tze umgewandelt: Wo vorher ein Auto stand, haben dann zehn Fahrr\u00e4der Platz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Problem sind Fahrradstaus. Aktuell radeln derma\u00dfen viele Menschen durch Kopenhagen, dass sie sich gegenseitig im Weg sind. Zur Hauptverkehrszeit schieben sie sich oft Reifen an Reifen durch die Innenstadt. Wenn dabei einer zu langsam f\u00e4hrt und ein anderer un\u00fcberlegt ausschert, dann staut es sich. An manchen Kreuzungen stehen die Radfahrer Schlange, nur um \u00fcber die Ampel zu kommen. Da dauert es mehrere Gr\u00fcnphasen, bis es weitergeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich sind Fahrradstaus Gift f\u00fcr das Kopenhagener Konzept. Denn die Menschen dort steigen vor allem aufs Rad, weil sie so schneller ankommen. Die Stadt will nun intelligente Tafeln aufstellen, um Staus zu vermeiden. Rote und gr\u00fcne Pfeile zeigen an, ob der Weg frei ist oder der Radfahrer auf die Nebenstra\u00dfen ausweichen sollte. Doch wirklich helfen w\u00fcrden nur noch mehr und noch breitere Radwege. Au\u00dferdem sollten die Ampelphasen h\u00e4ufiger an die Bed\u00fcrfnisse der Radfahrer angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5 wp-block-paragraph\">Kopenhagen ist es gelungen, dass die meisten Menschen dem Fahrrad gegen\u00fcber dem Auto den Vorzug geben. Im zweiten Schritt muss von allen Seiten erkannt werden, dass die Radfahrer nun in der Mehrheit sind, was entsprechende Ma\u00dfnahmen mit sich zieht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Informationen&nbsp;<span id=\"Weiterfuehrende_Informationen_rund_um_den_Copenhagenize_Index_und_fahrradfreundliche_Staedte\">rund um die Fahrradstadt Kopenhagen<\/span><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.visitcopenhagen.com\/copenhagen-tourist\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.visitcopenhagen.com\/copenhagen-tourist\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die offizielle Tourismusorganisation von Kopenhagen (englisch\/d\u00e4nisch\/chinesisch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.visitdenmark.de\/de\/daenemark\/natur\/radfahren-und-fahrradurlaub-danemark\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.visitdenmark.de\/de\/daenemark\/natur\/radfahren-und-fahrradurlaub-danemark\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die offizielle Tourismus-Seite von D\u00e4nemark zum Thema Radfahren (verschiedene Sprachen)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/denmark.dk\/de\/green-living-de\/danische-fahrradkultur\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"http:\/\/denmark.dk\/de\/green-living-de\/danische-fahrradkultur\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die offizielle Website von D\u00e4nemark \u00fcber die d\u00e4nische Fahrradkultur (verschiedene Sprachen)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.cycling-embassy.dk\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"http:\/\/www.cycling-embassy.dk\/\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Cycling Embassy of Denmark &#8211; das Sekretariat der Radsport-Botschaft D\u00e4nemarks<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/supercykelstier.dk\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"http:\/\/supercykelstier.dk\/\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Supercykelstier \u2013 ein Netzwerk f\u00fcr Radschnellwege bestehend aus 23 d\u00e4nischen Gemeinden und der Hauptstadtregion f\u00fcr eine bessere Fahrradinfrastruktur (englisch\/d\u00e4nisch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Die offizielle Seite des Copenhagnize Index 2017 zu Kopenhagen (englisch)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Radfahren_in_Kopenhagen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Radfahren_in_Kopenhagen\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die Wikipedia Enzyklop\u00e4die zum Radfahren in Kopenhagen (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Beitrag im ADFC-Blog zum Fahrradfahren in Kopenhagen (deutsch)<\/li>\n\n\n\n<li>Das Fahrradportal des Nationalen Radverkehrsplans \u00fcber den Bicycle Account Copenhagen 2016 (deutsch)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/auto\/2012-02\/kopenhagen-fahrrad\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.zeit.de\/auto\/2012-02\/kopenhagen-fahrrad\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die Zeit zur Fahrradkultur in Kopenhagen (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/auto\/radverkehr-in-kopenhagen-die-fahrradhauptstadt-versinkt-im-fahrradstau-1.3537093\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/auto\/radverkehr-in-kopenhagen-die-fahrradhauptstadt-versinkt-im-fahrradstau-1.3537093\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die S\u00fcddeutsche Zeitung \u00fcber den Radverkehr in Kopenhagen (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/verbraucher\/Was-macht-Kopenhagen-fuer-Radler-so-attraktiv,fahrrad928.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/verbraucher\/Was-macht-Kopenhagen-fuer-Radler-so-attraktiv,fahrrad928.html\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Ein Interview mit dem Direktor der d\u00e4nischen Radfahrer-F\u00f6deration auf NDR.de (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/reise\/staedtereisen\/article168944074\/Radeln-in-Kopenhagen-ist-wie-Urlaub-nach-dem-Krieg.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.welt.de\/reise\/staedtereisen\/article168944074\/Radeln-in-Kopenhagen-ist-wie-Urlaub-nach-dem-Krieg.html\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Radeln in Kopenhagen \u2013 ein Erfahrungsbericht von Jan K\u00fcveler auf welt.de (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/vermischtes\/article212359045\/Wie-Kopenhagen-die-Haelfte-seiner-Pendler-aufs-Rad-setzte.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/vermischtes\/article212359045\/Wie-Kopenhagen-die-Haelfte-seiner-Pendler-aufs-Rad-setzte.html\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Das Hamburger Abendblatt \u00fcber Fahrradfahrer in Kopenhagen (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Wie Kopenhagen zur Fahrradstadt wurde auf swp.de (deutsch)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/debatte\/article181260202\/Kopenhagens-Liebe-zum-Rad.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/debatte\/article181260202\/Kopenhagens-Liebe-zum-Rad.html\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Die Welt \u00fcber \u201eKopenhagens Liebe zum Rad\u201c (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.geo.de\/reisen\/3238-rtkl-fahrradstadt-kopenhagen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.geo.de\/reisen\/3238-rtkl-fahrradstadt-kopenhagen\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Das GEO Reisemagazin \u00fcber die Fahrradstadt Kopenhagen (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/kopenhagens-umweltbuergermeister-morten-kabell-50-prozent-radverkehrsanteil-sind-ueberall-moeglich\/12767004.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/kopenhagens-umweltbuergermeister-morten-kabell-50-prozent-radverkehrsanteil-sind-ueberall-moeglich\/12767004.html\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Ein Interview mit Kopenhagens Umweltb\u00fcrgermeister Morten Kabell auf tagesspiegel.de (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/200-jahre-fahrrad-fahrradstau-der-neue-schrecken-in.697.de.html?dram:article_id=388476\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/200-jahre-fahrrad-fahrradstau-der-neue-schrecken-in.697.de.html?dram:article_id=388476\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Der Deutschlandfunk \u00fcber Fahrradstaus in Kopenhagen (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.copenhagenize.com\/2013\/05\/bicycle-racks-on-taxis-in-denmark.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"http:\/\/www.copenhagenize.com\/2013\/05\/bicycle-racks-on-taxis-in-denmark.html\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Beitrag im Copenhagenize-Blog zu Fahrradanh\u00e4ngern auf d\u00e4nischen Taxis (englisch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.adfc.de\/artikel\/adfc-parken-muss-deutlich-teurer-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.adfc.de\/artikel\/adfc-parken-muss-deutlich-teurer-werden\/\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Der ADFC \u00fcber die Parkgeb\u00fchren in Europa anl\u00e4sslich des globalen (Parking-)Days 2018 (deutsch)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Presseinformation zur Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum \u201eFAHR RAD \u2013 Die R\u00fcckeroberung der Stadt\u201c (PDF)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/pdf\/spektrum-kompakt-200-jahre-fahrrad\/1443129\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" title=\"https:\/\/www.spektrum.de\/pdf\/spektrum-kompakt-200-jahre-fahrrad\/1443129\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Spektrum Kompakt: 200 Jahre Fahrrad (kostenpflichtige PDF)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2017 belegte Kopenhagen zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz des Copenhagenize Index und ist somit definitiv eine der fahrradfreundlichsten St\u00e4dte weltweit. Am Beispiel der d\u00e4nischen Hauptstadt zeigt sich, dass der Weg zu einer nachhaltigen Stadt mit hoher Lebensqualit\u00e4t \u00fcber die Verkehrspolitik bzw. Planung f\u00fcr eine fahrradgerechte Stadt f\u00fchrt. Wir haben Kopenhagen einmal genau [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":12037,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_crdt_document":"","slim_seo":{"title":"Fahrradstadt Kopenhagen: Was die d\u00e4nische Hauptstadt besser macht","description":"God cykeltur! Fahrradhauptstadt Kopenhagen = Stadtplanung + Verkehrspolitik. Was steckt hinter der Formel? 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