{"id":26209,"date":"2023-02-13T15:31:10","date_gmt":"2023-02-13T14:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.diamantrad.com\/?p=26209"},"modified":"2025-07-29T16:43:34","modified_gmt":"2025-07-29T14:43:34","slug":"koepfchen-spricht-diamantrad-podcast-nr-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diamantrad.com\/de-DE\/blog\/koepfchen-spricht-diamantrad-podcast-nr-9\/","title":{"rendered":"\u201eK\u00f6pfchen spricht\u201c \u2013 Diamantrad Podcast Nr. 9"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"mb-5\"><strong>Drei Freunde. Ein gemeinsames Abenteuer. Im Sommer 2022 sind Flo, Bj\u00f6rn und Dominik in M\u00fcnster aufgebrochen mit dem Ziel, den s\u00fcdlichsten Punk Siziliens mit dem Fahrrad zu erreichen. In dieser Podcast-Folge, Episode 9, erz\u00e4hlen Flo, Bj\u00f6rn und Dominik, wie sie ihre erste Bikepacking-Tour erlebt haben. Spoiler: W\u00f6lfe in der Nacht, ein L\u00f6schhelikopter und ein Sturz mit Folgen.<\/strong><\/p>\n\n\n<p> <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"default\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSBzdHlsZT0iYm9yZGVyLXJhZGl1czoxMnB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vb3Blbi5zcG90aWZ5LmNvbS9lbWJlZC9lcGlzb2RlLzZRc2w4dWxjQmRRb29qemRVMHBTdHY\/dXRtX3NvdXJjZT1nZW5lcmF0b3IiIHdpZHRoPSIxMDAlIiBoZWlnaHQ9IjM1MiIgZnJhbWVCb3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iIiBhbGxvdz0iYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBmdWxsc2NyZWVuOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUiIGxvYWRpbmc9ImxhenkiPjwvaWZyYW1lPg==\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-a\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">You are currently viewing a placeholder content from <strong>Default<\/strong>. To access the actual content, click the button below. 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Wir sind wieder eine Folge weiter und haben diesmal drei sehr spannende Leute bei uns im Call. Leute, die wir ungef\u00e4hr vor einem halben Jahr kennengelernt haben, als Lorena auf mich zugekommen ist und gesagt hat \u201eDu Thomas, ich hab da was, das k\u00f6nnte eine coole Story sein, schau dir das mal an\u201c. Das hab ich gemacht, aber Lorena ist ja auch hier im Studio. Lorena, wer ist das im Studio? Mit wem sprechen wir heute?<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Wir sprechen heute mit Flo, Bj\u00f6rn und Dominik. Die drei wohnen zusammen in einer WG und studieren alle in M\u00fcnster. Sie sind auf uns zugekommen mit einer tollen Idee: Sie haben uns gesagt, sie wollen von M\u00fcnster nach Sizilien fahren, und zwar mit dem Fahrrad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Ich fand ihre Idee gro\u00dfartig und auch ihre Leidenschaft und Freude, die sie f\u00fcr dieses Projekt hatten. Die Jungs studieren alle, wie schon gesagt: Flo ist ein angehender Wirtschaftswissenschaftler, Bj\u00f6rn und Dominik studieren beide Lehramt. Und sie m\u00f6chten \u2013 oder wollten \u2013 zum Abschluss des Studiums eine gemeinsame Reise machen, ein gemeinsames Abenteuer, um das Ganze ein bisschen zu beenden. Und das haben sie auch getan: Sie sind mit dem <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/bikes\/018-kollektion\/\">Diamant 018<\/a> in exakt sieben Wochen von M\u00fcnster nach Sizilien gefahren. Und heute sind sie deshalb zu Gast in unserem Podcast. Zwar nicht im Studio, sondern \u00fcbers Telefon dazugeschaltet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flo, Bj\u00f6rn und Dominik<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: Wir haben sie ja auch schon den Sommer \u00fcber mit verfolgt, immer wieder ihre Storys in unserem Instagram-Kanal geteilt. Aber vielleicht ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, um zu sagen: Hallo Jungs!<\/p>\n\n\n\n<p>Flo, Bj\u00f6rn, Dominik: Moin! Hi zusammen! Moin, sagt man hier im M\u00fcnsterland. Vielen Dank f\u00fcr die Einladung. Wir freuen uns, mit Euch heute ein bisschen \u00fcber unsere Tour sprechen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image mb-5\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-dominant-color=\"837c81\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #837c81;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-scaled.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-27065 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-scaled.avif 2560w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-2048x1365.avif 2048w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Bike2Sicilia_Podcast_Portrait-1536x1024.jpg 1536w\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Darum Bike2Sicilia<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: Ich stell jetzt mal die erste Frage. Die besteht aus nur zwei W\u00f6rtern: Warum Sizilien?<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ja, das ist eine gute Frage. Urspr\u00fcnglich war die Idee, wie schon angek\u00fcndigt, so ein letztes Abenteuer zu machen. Ich hatte dann prim\u00e4r den Gedanken, mit dem Fahrrad loszufahren und meine Mitbewohner aus dem Auslandssemester in Osteuropa zu besuchen. Da haben sich meine Jungs relativ schnell eingeklinkt und gesagt \u201eJo, Flo, wir haben da Lust zu, das mit Dir mitzumachen, aber haben keine Lust, ins kalte Nass nach Osteuropa. Sondern vielleicht irgendwo in den S\u00fcden?<\/p>\n\n\n\n<p>Flo:&nbsp; Dann haben wir uns mal \u00fcberlegt, wo wir noch nicht waren \u2013 wir haben schon ein bisschen was von Europa gesehen, waren schon in Portugal \u2013 und sind dann auf Italien gekommen, weil wir da alle noch nicht waren und es als superspannendes und vielseitiges Land empfunden haben und kennenlernen durften.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Du hast gerade gesagt, die Jungs sind ziemlich schnell auf Dich zugekommen und haben gesagt, sie waren mit. Ihr habt ja auch eine recht spezielle Beziehung zueinander, vielleicht erz\u00e4hlt Ihr einfach nochmal: Wie habt Ihr Euch kennengelernt? Und ist das das erste Abenteuer, was Ihr gemeinsam gemacht habt, oder was gab es vielleicht vorher schon?<\/p>\n\n\n\n<p>Dominik: Also Bj\u00f6rn und ich, wir kennen uns seit Beginn des Studiums, seit 2015. Wir haben uns in der Orientierungswoche kennengelernt vom Lehramtsstudium und sind dann relativ schnell zusammengezogen. Irgendwann 2018 war es glaube ich, ist Flo noch dazugezogen. Und seitdem wohnen wir in dieser Konstellation zusammen. Aber so als erstes gro\u00dfes Abenteuer stand dann tats\u00e4chlich diese Reise auf einmal im Fokus.<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Genau. Ihr wart ja noch nie auf einer Radreise, oder? Auch Bikepacking habt Ihr nie gemacht. Das habt Ihr, als Ihr Euch vorgestellt habt, kurz angeteasert. Aber dann auch gleich heftig.<\/p>\n\n\n\n<p>(Alle lachen) Flo: Wir kennen keine halben Sachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Es ist ja auch so, dass wir alle recht sportlich sind. Dominik und ich studieren auch Sport auf Lehramt. Wir haben immer den Drang, neue Herausforderungen zu suchen. Von daher kam es schon dazu, dass wir was Neues ausprobieren wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Wir haben auch eine Tischtennisplatte vor der Wohnung stehen, wo regelm\u00e4\u00dfig gespielt wird. Wir sind alle sportlich und kompetitiv. Ich bin auch Anfang des Jahres einen Marathon gelaufen ohne gr\u00f6\u00dfere Vorbereitung. Da ticken wir alle sehr \u00e4hnlich. Wir wussten, dass wir auch Lust haben, sowas gemeinsam zu machen, und dass wir uns wahrscheinlich gut durchpushen k\u00f6nnen. Das hat auch gut funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Ich finde jetzt Tischtennis auch die perfekte Vorbereitung darauf, 3000 Kilometer mit dem Fahrrad zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>(Alle lachen) Flo: Ja, wir waren auch ein bisschen inspiriert: Bikepacking ist auch ein aktuelles Thema, was \u00fcberall zu sehen ist. Sei es YouTube oder auch bei Euch auf dem Blog mit der Annie, die <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/mit-dem-fahrrad-von-berlin-zum-nordkapp-ohne-jegliche-erfahrung\/\">mit dem Fahrrad zum Nordkapp<\/a> gefahren ist. Und da haben wir uns irgendwie inspirieren lassen, irgendwohin zu fahren, wo wir nicht weiterkommen. Bis zu einem Ort, wo es dann aufh\u00f6rt. Das war dann halt der s\u00fcdlichste Punkt Italiens, der s\u00fcdlichste Punkt Siziliens, am Mittelmeer, wo man nur das afrikanische Festland auf der anderen Seite sehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Dann seid Ihr losgefahren \u2013 am 1. August war das, wie die D\u00fcsenflieger. Man konnte Euch ja \u00fcber Livetracking mitverfolgen. War das so schnell wie m\u00f6glich raus aus Deutschland oder war das f\u00fcr Euch selber eine \u00dcberraschung, dass Ihr so schnell vorw\u00e4rts gekommen seid?<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Es war insgesamt schon eine \u00dcberraschung. Wir hatten ja keinen gro\u00dfartigen Messwert. Wir hatten eine kleinere Tour vorher gemacht nach Emden, wo wir schon einige Kilometer gefahren sind und erste Erkenntnisse hatten. Aber dass wir so gut durchkamen, hat uns schon gewundert. Am Rhein entlang ist es relativ flach und wir hatten nicht viel Gegenwind, aber dass die Beine nach und nach immer kr\u00e4ftiger werden und so gut mitmachen, haben wir vorher auch nicht angenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ich glaube es war optimal, dass es in Deutschland flach gestartet ist. Da sind wir supergut durchgekommen. Ich muss sagen, ich habe mich am zweiten Tag kurz hinterfragt, ob ich das wirklich 60 Tage waren ja geplant schaffe und durchhalte. Da hat der Poppes mal wehgetan, die Knie haben gezwickt. Da habe ich mich gefragt: Oh Mann, kriegen wir das \u00fcberhaupt hin? Aber am dritten Tagen sind wir wieder aufs Fahrrad gestiegen und der K\u00f6rper hat sich gut angef\u00fchlt. Seitdem hat es irgendwie funktioniert. Man hat schon gemerkt, dass sich die Muskeln Schritt f\u00fcr Schritt daran gew\u00f6hnt haben. Wir haben ja schon zehn oder zw\u00f6lf Tage in Deutschland gebraucht. Das h\u00f6rt sich jetzt f\u00fcr Gesamtstrecke relativ wenig an, war aber auch eine relativ lange Tour. Hat uns auch sehr gut gefallen, am Rhein entlang. Auch St\u00e4dte, die wir vorher noch nicht gesehen haben, das war auch ein sehr sch\u00f6ner Teil der Tour.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image mb-5\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-dominant-color=\"7f7587\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #7f7587;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-scaled.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-27060 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-scaled.avif 2560w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-2048x1365.avif 2048w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3555-1536x1024.jpg 1536w\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist mit Langeweile?<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: Ich wei\u00df jetzt gar nicht, was ich zuerst frage. Frage ich zuerst \u201eWie habt Ihr Euch vorbereitet\u201c oder frage ich Euch \u201eNach 60 Tagen, war es wirklich jeden Tag so, dass Ihr Bock drauf hattet, Fahrrad zu fahren? Was habt Ihr mit der Langeweile gemacht?\u201c Ich bleib mal bei der Langeweile. Es sind ja doch 60 Tage. Und immer der Flo und der Dominik und immer der Bj\u00f6rn, jeden Morgen wacht Ihr auf. Wie durchbricht man das? Habt Ihr nicht auch aneinander Langeweile gefunden?<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Das waren auch Fragen, die uns h\u00e4ufig gestellt wurden. W\u00e4hrend der Tour, vor der Tour, nach der Tour. Wie hat das geklappt, dass Ihr zum einen keine Langeweile hattet, zum anderen so gut miteinander zurecht gekommen seid? Das war auch so, dass wir uns w\u00e4hrend der Tour noch besser kennengelernt haben, als wir uns vorher schon kannten. Vorher hatten wir ja schon rund um die Uhr Zeit zusammen verbracht haben in der WG und auch sonst viel zusammen machen. Und es war einfach so, dass jeder jeden Tag seine Aufgaben hatte. Man war viel damit besch\u00e4ftigt, immer wieder alles ein- und auszupacken, die Zelte aufzubauen. Dann musste gekocht werden. Es musste organisiert werden, wo essen wir was? Wo fahren wir zum Supermarkt, wo schlafen wir die n\u00e4chste Nacht? Es kam nie Langeweile auf. Es gab keinen Zeitpunkt, wo man nichts zu tun hatte. Und das ist irgendwie ganz anders gewesen als manchmal hier in der WG oder im Alltag, wo man viel freie Zeit hat und ein bisschen am Handy rumdaddelt. Es war einfach jede Menge zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Du hast keine Langeweile. Du stehst auf, packst 1,5 Stunden Deine Sachen zusammen, bist froh wieder aufs Fahrrad zu kommen. Das fand ich auch irgendwie krass: Du hast jeden Tag neue Eindr\u00fccke. Sei es landschaftlich oder neue St\u00e4dte, neue Menschen, die Du kennenlernst, neue Herausforderungen, die Du meistern musst. Und auf einmal bist Du in Sizilien, weil Du so viele neue Eindr\u00fccke Tag f\u00fcr Tag hattest, war das auf einmal ganz komisch, als wir in Sizilien angekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Flo: Und der andere Schuh ist, wie wir uns verstanden haben. Es war voll die Symbiose, wie Bj\u00f6rn schon gesagt hat. Und auch untereinander dr\u00fccken wir gerne mal einen Spruch oder provozieren uns auch mal, aber das geh\u00f6rt dazu und das macht auch Spa\u00df. Das ist Teil der Gruppe gewesen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Diamant 018 und andere Mathematik<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: Wie viele Kilometer pro Tag seid ihr am Ende effektiv gefahren?<\/p>\n\n\n\n<p>Dominik: Ich meine, es waren zwischen 70 und 80 Kilometer. Da waren die Ruhetage schon reingerechnet. Aber es d\u00fcrften so im 80er-Bereich liegen. Und H\u00f6henmeter wei\u00df ich gar nicht, wie viele das im Schnitt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Das haben wir dann auch irgendwie gemerkt: Auf die Kilometer kam es gar nicht so richtig an, sondern eher die H\u00f6henmeter waren das Ausschlaggebende. Ich kann mich an eine Situation erinnern, da waren wir an der italienischen Grenze, wundersch\u00f6nen Ort gefunden, wo wir \u00fcbernachtet haben. Auf Komoot haben wir unsere Route geplant, da konnte man auch sch\u00f6n sehen, wie viel Strecke noch vor uns liegt und wie viele H\u00f6henmeter. Und wir haben gerade die Alpen hinter uns gelassen, gucken aufs Handy und sehen: Fuck, wir m\u00fcssen noch 20.000 H\u00f6henmeter fahren. Wir haben doch gerade die Alpen \u00fcberwunden, wo kommen diese 20.000 H\u00f6henmeter her?<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Ich habe mir mal die Fakten rausgezogen. Es waren ja exakt sieben Wochen, 3.365 Kilometer und fast 40.000 H\u00f6henmeter. Also schon eine reife Leistung, und Ihr habt es so sch\u00f6n auf Instagram zusammengefasst: Da waren auch noch sechs platte Reifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ja genau. Und damit sind wir gut gefahren, kann man so sagen. Weil die Italiener m\u00f6gen es, glaube ich, Glasflaschen aus ihren Autofenstern zu schmei\u00dfen. Das k\u00f6nnt ihr euch nicht vorstellen: Je s\u00fcdlicher man gekommen ist, das hat so in Rom angefangen, desto mehr Scherben und M\u00fcll lagen auf dem Boden. Deswegen war wir froh, dass wir \u201enur\u201c sechs Platten hatten. Dazu muss man sagen, wir hatten am ersten Tagen unseren ersten.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Ich kann mir das gut vorstellen. Ich habe in Italien gelebt. Aber zumindest k\u00f6nnen wir dann festhalten: Die platten Reifen lagen nicht am Diamantrad.<\/p>\n\n\n\n<p>(alle lachen) Flo: Genau, an den Italienern.<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Wie seid Ihr denn sonst mit dem Diamant 018 klargekommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Wir waren im Gro\u00dfen und Ganzen sehr zufrieden. Gerade, wenn man so lange unterwegs ist, merkt man: Das hat einfach eine gute Laufruhe. Aufgrund des festen Rahmens, den wir hatten, und wir hatten ja viel Gep\u00e4ck gerade auch auf dem Hinterrad, hatten wir eine extreme Sicherheit mit dem ganzen Bergauf, Bergab, was wir gefahren sind. Egal ob in der Toskana oder in den Alpen, wir hatten immer das Gef\u00fchl, sicher unterwegs zu sein, was echt cool war.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: und das Rad war f\u00fcr die Tour einfach optimal, weil es f\u00e4ngt in Deutschland an mit super ausgebauten Fahrradstra\u00dfen, geht r\u00fcber Richtung Alpen, wo eher Schotterwege sind, dann die italienischen Fahrradstra\u00dfen sind auch nochmal eine Nummer f\u00fcr sich. Da wurden Fahrradwege ausgeschildert, die eher fortgeschrittene Wanderwege waren, gro\u00dfe Schlagl\u00f6cher hatten. Etc. Da hat uns das Fahrrad super viel Sicherheit gegeben, diese Kombination aus Trekking- und Mountainbikecharakter war f\u00fcr die Tour einfach optimal.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Also k\u00f6nnte man sagen: Ein SUV ohne Motor.<\/p>\n\n\n\n<p>(Alle lachen) Flo: Perfekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dominik: Sozusagen ja.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image mb-5\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-dominant-color=\"677a82\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #677a82;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1706\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-scaled.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-27052 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-scaled.avif 2560w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3566-2048x1365.jpg 2048w\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Sturz mit Folgen<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: B\u00f6mmi (Bj\u00f6rn), Du hast gesagt, sicher habt Ihr Euch auf dem Rad gef\u00fchlt. Irgendwann war es aber mit der Sicherheit vorbei. Erinnere mich mal an die Geschichte. Wir haben ja Euer Bild vor Augen, und tats\u00e4chlich ist der gebrochene Arm von Flo gerade ins Bild gekommen. Was ist denn da passiert?<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Ich kanns mal aus meiner Sicht erz\u00e4hlen. Wir waren super sicher an sich unterwegs, ungef\u00e4hr 33.20 Kilometer m\u00fcssten es gewesen sein, sind wir gefahren. Es gab brenzlige Situationen, egal ob im Verkehr oder Berg runter im Wald, wo wir schon mal schr\u00e4g in der Luft standen und das Fahrrad noch irgendwie rumgerissen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Aber an dem Morgen, diesem speziellen Morgen: Ich bin vorgefahren, Dominik und Flo hinter mir. Und pl\u00f6tzlich sah ich beide nicht mehr hinter mir und hielt an. Und als dann zwei, drei Minuten, die manchmal normal gewesen sind, wo man aufeinander gewartet hatte, vergangen sind, bin ich zur\u00fcckgefahren. Und dann sah ich nur, wie das Fahrrad von Flo im Graben lag und Flo sich den Arm hielt. Aufgrund des Adrenalinpegels wirkte er relativ l\u00e4ssig noch.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Gut gelaunt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Er war noch f\u00fcr ein Sp\u00e4\u00dfchen zu haben. Aber der Arm sah dementsprechend \u00fcbel aus, man sah den Bruch am Arm. Das war der Morgen, an dem sich die Tour f\u00fcr uns ein bisschen ver\u00e4ndert hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ganz interessant, muss man sagen: Es sind 3.300 Kilometer gefahren mal drei, 10.000 Kilometer ohne Sturz. Und am Vorabend hab ich noch mit meinem Vater telefoniert und meinte \u201ePapa, wir sind so gl\u00fccklich, so gut durchgekommen ohne gr\u00f6\u00dfere Verletzungen.\u201c Und ich glaube, das war dann das Schicksal. Gedanklich schon im Ziel gewesen und es war einfach eine Unkonzentriertheit, eine scharfe Kante, \u00fcber die man schon tausend Mal gefahren ist, in denen nichts passiert ist, und dann einfach das Vorderrad verzogen und bei ordentlich Geschwindigkeit gest\u00fcrzt. Aber die Jungs haben sich super um mich gek\u00fcmmert. Der Bj\u00f6rn hat mir noch provisorisch die Zeltstange als stabilisierende Schiene unterm Arm geklemmt. Und wie alle anderen Herausforderungen haben wir das gemeinsam gemeistert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Das war so ein bisschen das Motto unserer Tour: Das Glas ist immer halbvoll, hab ich gesagt. Es gibt immer nur L\u00f6sungen. Irgendwie haben wir auch in brenzligen Situationen schon einen k\u00fchlen Kopf bewahrt und haben auch immer das Gl\u00fcck auf unserer Seite gehabt. Denn das n\u00e4chste Krankenhaus war nur vier oder sieben Kilometer entfernt. Das h\u00f6rt sich viel an, aber wenn man so lange unterwegs ist, dann wei\u00df man: Das ist gar nicht mehr so eine weite Strecke, um ins Krankenhaus zu fahren. Von daher waren wir gl\u00fccklich, das sizilianische Krankenhaus zu erreichen, wenngleich das auch anders aussah als wir es hier vielleicht in Deutschland gewohnt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Und fertig gefahren seid ihr gleichwohl.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Das war die erste Aussage, als ich dann vom Krankenhaus zum Campingplatz nachgekommen bin. Ich hab die Jungs angeguckt und gesagt: Jungs, wir kriegen das morgen aber schon noch zuende. Dominik hat gesagt: Ja, wir haben auch nichts anderes erwartet. Das war so der Spirit der Tour. Wir haben es echt gemeinsam gemeistert und dann den letzten Tag ich, einarmig, zuende gebracht. Da bin ich auch dankbar und gl\u00fccklich, dass wir das so gemacht haben. Es war einfach eine geile, aufregende Tour und dass wir es geschafft haben, z\u00e4hlt, trotz Armbruch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image mb-5\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-dominant-color=\"ae7887\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #ae7887;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-scaled.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-27048 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-scaled.avif 2560w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-2048x1365.avif 2048w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC4177-1536x1024.jpg 1536w\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neben Wolf und Wildschweinen<\/h3>\n\n\n\n<p>Lorena: Das war wahrscheinlich ein Schockomment f\u00fcr Euch, habt das aber mit einer positiven Energie weggesteckt. Es gab aber bestimmt megatolle Momente, Ereignisse, Begegnungen vielleicht auch. K\u00f6nnt Ihr da was rauspicken, was Euch besonders ber\u00fchrt habt?<\/p>\n\n\n\n<p>Dominik: Ich glaube, eine Situation auf die wir alle gerne zur\u00fcckblicken, war ein Tag, an dem wir noch relativ sp\u00e4t unterwegs waren. Wir sind mit Stirnlampen durch die D\u00e4mmerung bzw. Dunkelheit gefahren und waren auch schon am Ende unserer Kr\u00e4fte. Und ein Italiener fuhr mit seinem Auto an uns vorbei und kurbelte das Fenster runter und rief raus: \u201eForza, ragazzi!\u201c, also \u201eVorw\u00e4rts, Jungs!\u201c, und hat dann noch gefragt, wo wir her seien, was unser Ziel ist. Das haben wir ihm alles erkl\u00e4rt und sind weitergefahren. Und knapp einen Kilometer sp\u00e4ter steht er am Stra\u00dfenrand, ist ausgestiegen mit hochgerissenen Armen und schrie \u201eYou are the Champions! Forza ragazzi!\u201c Also sowas bleibt h\u00e4ngen. Das waren so die Begegnungen, die diese Tour auch besonders gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Und das war letztendlich nicht nur diese Begegnung, sondern viele weitere mit Menschen, die wir dann in den St\u00e4dten getroffen. Man muss sich das vorstellen, wenn drei Jungs mit einem Diamantrad und einer schicken Lackierung ankommen, da fragt sich jeder direkt so: Hm, was ist deren Auftrag hier? Dementsprechend kamen viele auf uns zu, und gerade f\u00fcr Italiener, die so ein bisschen im Rennrad unterwegs sind aber in der Gesellschaft gar nicht so viel Fahrrad fahren, war das schon besonders, dass sie uns getroffen haben. Wir haben vor Superm\u00e4rkten gestanden und sind nicht weggekommen, weil wir immer wieder angesprochen wurden. Das war schon was Besonderes f\u00fcr die.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Vielleicht noch eine Sache: Wir hatten ja unsere Zelte dabei und haben viel in der Natur \u00fcbernachtet. Und da gab es zwei Begegnungen, die wir nachts hatten, mit wilden Tieren, was wir vorher auch noch nie so erlebt haben. Und da kommen wir immer bei einer Story raus: Das war eine \u00dcbernachtung in der Toskana kurz vor Florenz, ganz oben im Wald. Da lagen wir nachts und wir wurden eine Nacht vorher noch gewarnt: Haltet Euch besser nicht im Wald auf. Wir haben es riskiert, und als wir uns schlafen legten, h\u00f6rte ich pl\u00f6tzlich ein Rascheln rechts neben unseren Zelten und sagte so \u201eJungs, h\u00f6rt Ihr das?\u201c Und dann, Flo hatte es geh\u00f6rt und sagte schon gar nichts mehr, Dominik \u201eNe, was denn?\u201c Und in dem Moment h\u00f6rte man nur so ein tiefes Ger\u00e4usch. Und dann war klar: Ein Wolf war direkt neben unserem Zelt.&nbsp;Und zum Gl\u00fcck hatten wir uns informiert, was man machen muss, und haben kr\u00e4ftig in die H\u00e4nde geklatscht und den Wolf mit unseren Stimmen versucht zu vertreiben. Das war einfach besondere Begegnungen, das Gleiche nochmal mit Wildschweinen, wo wir uns nachts in der Dunkelheit unwissend auf einen Wildpfad gelegt haben und dreimal in der Nacht geweckt wurden. Das sind besondere Momente, die h\u00e4ngen bleiben und f\u00fcr immer zusammen teilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Um vielleicht nochmal auf die Menschen zur\u00fcckzukommen, die wir auf unserem Weg getroffen haben. Ich glaube eine Person muss man da nochmal hervorheben, die wir kennengelernt haben nach Bologna. Da sind wir relativ sp\u00e4t erst aus Bologna losgekommen, und es war unsere erste Abendfahrt, die wir gemacht haben. Haben wir auch nicht oft gemacht.&nbsp;Wir wollten aber aus Bologna raus und einen vern\u00fcnftigen Schlafplatz finden. Das war eine ganz kuriose Situation: Domis Fahrrad ist umgekippt und da ist ein bisschen was kaputtgegangen, weil wir es nicht richtig hingestellt haben. Und dann haben wir auf einmal Musik geh\u00f6rt und haben gesagt \u201eKomm, wir gucken was da los ist\u201c. Wir sind der Musik gefolgt und sind in einem ganz kleinen Dorf mitten im Nirgendwo rausgekommen an einer Kirche. Am Parkplatz hat ein Italiener gerade seinen Freund verabschiedet. Sie haben uns direkt kurios angeguckt und angesprochen. Der eine konnte Deutsch, der gerade weggefahren ist, und sein Freund war flie\u00dfend in Englisch unterwegs, was auch eine Seltenheit in Italien ist und manchmal zu Problemen gef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Aber letztendlich hat uns der Davide empfangen und ist uns nicht mehr von der Seite gewichen den ganzen Abend und hat sich sehr sorgsam um uns gek\u00fcmmert, uns seine Familie und sein Dorf vorgestellt und war sehr froh, uns dabei zu haben. Wir haben noch ein Bierchen mit ihm getrunken, konnten bei ihm \u00fcbernachten. Also sehr sehr herzlich und offen die Menschen. Bei Davide kam direkt ein Vatergef\u00fchl hoch und hat uns so behandelt wie seine S\u00f6hne. Das sind so die Stories, die es schon besonders gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Thomas: Ich finde, das ist schon so ein bisschen, was man normalerweise nur aus dem Film kennt, wenn man so Menschen sieht, die auf Marktpl\u00e4tzen anfangen, tief mit einem zu reden. Ich finde das immer wieder spannend und auch inspirierend, wenn man dann h\u00f6rt: Im realen Leben ist das tats\u00e4chlich ganz genauso.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nach der Tour ist vor der Tour<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: Im realen Leben seid ihr zur\u00fcck in M\u00fcnster. Schlaft ihr zuhause immer noch in Schlafs\u00e4cken?<\/p>\n\n\n\n<p>(Alle lachen) Bj\u00f6rn: Ja, da gibt es viel zu berichten. Wir haben unsere Beitr\u00e4ge nochmal gecheckt, ich meine, es ist der 15. Tag gewesen, an dem die Isomatte von Flo kaputt gegangen ist. Das hei\u00dft der Junge ist einfach nochmal \u00fcber 30 Tage ohne funktionierende Isomatte auf der Tour unterwegs gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Wir waren am Ende wirklich froh, als wir unsere Betten zur\u00fcckhatten. Also ich zumindest, ich schlaf super auf meiner sch\u00f6nen Matratze hier in M\u00fcnster. Ich hab den Schlafsack erstmal verbannt, da haben wir uns schon w\u00e4hrend der Tour drauf gefreut, das Bett wieder zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ist ein anderes Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Dominik: Und es liegt nicht nur am Bett, sondern auch am Packen. Dieses Auf- und Abbauen jeden Tag, wir haben jeden Tag 1,5 Stunden aufgebaut, 1,5 Stunden abgebaut, dann am n\u00e4chsten Morgen wieder. Einfach dieses Auf- und Abbauen jetzt nicht mehr zu haben, das ist eigentlich das, was man vermisst hat. Nicht das eigene Bett.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ausr\u00fcstung<\/h3>\n\n\n\n<p>Lorena: Du hast es jetzt ein bisschen angesprochen, das st\u00e4ndige Ein- und Auspacken. Ich m\u00f6chte nochmal kurz auf Eure Ausr\u00fcstung zu sprechen kommen. Ihr hattet zwei gro\u00dfe Taschen voll bepackt. War da nur das N\u00f6tigste dabei oder habt Ihr Euch da doch noch ein bisschen Luxus geg\u00f6nnt?<\/p>\n\n\n\n<p>Dominik: Genau, wir hatten zwei Gep\u00e4cktr\u00e4gertaschen von Vaude. Die hatten das perfekte Ma\u00df, w\u00fcrde ich fast sagen, nicht zu klein, nicht zu gro\u00df. Und ich w\u00fcrde auch sagen, dass wir schon eher die Luxusausstattung dabeihatten und auf wenige Sachen verzichtet haben. Also kleidungstechnisch hatte jeder nur zwei Radshirts, ein Langarmshirt, zwei Radhosen, zwei Boxershorts, zweimal Radsocken und ansonsten, was das sonstige Equipment angeht, waren wir schon sehr gut aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Genau, Domi war unser Chefeink\u00e4ufer vorher. Wir h\u00e4tten nicht auf Luxus verzichtet, aber nat\u00fcrlich bei jedem Gramm gespart, wo man sparen konnte. Das Gute ist, man reist zu dritt und kann die Sachen dann gut aufteilen. Der Eine hat dann das Kochequipment eingepackt, der Andere dann Erste-Hilfe-Set und so weiter. Halt Sachen, die man gut teilen kann. Aber wenn man sechs oder sieben Wochen oder sechzig Tage unterwegs ist, haben wir gedacht, kann man auch nicht auf alles verzichten.&nbsp;Ich glaube, unser gr\u00f6\u00dftes Luxusgut war ein kleiner Klappstuhl, ein Campingstuhl, den konnte man gut in die Tasche stecken. Da haben wir gedacht: K\u00f6nnen wir eigentlich nicht bringen, so einen Klappstuhl mitzubringen, der wiegt viel zu viel, war aber letztendlich die beste Entscheidung \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Wie viel habt Ihr denn insgesamt in die Tour investiert? Man redet bei diesen Abenteuern ja immer oft \u00fcber Ausr\u00fcstung an und f\u00fcr sich und alles, was man mitnimmt, aber die Frage stellt sich doch auch: Ihr seid 60 Tage unterwegs, es ist doch auch Aufwand, der dabei entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ja, und DU brauchst auch vern\u00fcnftige Sachen f\u00fcr die 60 Tage. Da reicht jetzt nicht ein Zelt, was f\u00fcr ein Festival taugt, sondern vern\u00fcnftiges Equipment, was wir anfangs auch nicht hatten. Wir mussten alles neu kaufen, in neues Equipment investieren. Da ist schon ein guter Betrag zusammengekommen. Ich glaube, pro Person waren es insgesamt tausend Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Und unterwegs kommt auch noch was zusammen. Lebensmittel, vielleicht doch auch mal ein Zeltplatz, was wei\u00df ich. Was kommt da noch zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Da haben wir f\u00fcr uns eine Split-Gruppe erstellt, jeden Einkauf festgehalten und durch drei geteilt, ebenso mit allen Ausgaben, die wir hatten. Wir hatten nat\u00fcrlich auch mal einen Campingplatz, wo wir \u00fcbernachtet hatten, oder nach zwei starken Regentagen, kann ich mich dran erinnern, haben wir in Bologna in einem Hotel \u00fcbernachtet.&nbsp;Und das auf so eine lange Sicht, \u00fcber 60 Tage, da kommt einiges zusammen. Ich glaube gesehen zu haben, dass wir bei 5000\u20ac-nochwas bei sonstigen Ausgaben lagen, die wir uns geteilt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Flo: Aber der Capuccino ist sehr g\u00fcnstig in Italien, da haben wir uns morgen immer einen Capuccino geg\u00f6nnt f\u00fcr 1,20\u20ac, das vermissen wir in Deutschland ein bisschen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Lorena: Wenn ihr die Reise jetzt r\u00fcckblickend betrachtet: War es das Abenteuer, das Ihr Euch vorgestellt habt?<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Schwierige Frage, weil wir uns vorher nichts ausmalen konnten und nichts vorgestellt haben. Wir haben uns bewusst keine Bilder von den St\u00e4dten angeguckt, in die wir kommen. Wir haben uns zwar Erfahrungsberichte von anderen Radreisenden angeschaut, gerade was Equipment angeht. Aber wir haben uns absichtlich keine Gedanken vorher gemacht und sind einfach losgefahren.&nbsp;Wir wissen einfach, wenn wir drei zusammen Zeit verbringen, dann wird es eigentlich immer eine sch\u00f6ne Zeit. Es geht weniger darum, wo man ist, sondern wenn man zusammen ist, hat man so oder so eine sch\u00f6ne Zeit. Ich bin absolut zufrieden nach dieser Tour, wir haben so viele sch\u00f6ne St\u00e4dte gesehen. Wenn ich an Sienna denke, das ist so die Stadt, die mir am meisten im Kopf geblieben ist: Eine wundersch\u00f6ne, alte historische Stadt. Da bin ich einfach super dankbar f\u00fcr die ganzen Sachen, die ich zusammen mit den Jungs sehen durfte und erleben durfte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img data-dominant-color=\"5a7282\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #5a7282;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1707\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" src=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-scaled.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-27056 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-scaled.avif 2560w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-2048x1365.avif 2048w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.diamantrad.com\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/DSC3516-1536x1024.jpg 1536w\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Flo: ich glaube, man kann sowas nie planen und sich nie vorstellen, was passiert. Ich hatte Respekt vor den Alpen beispielsweise. Hat sich letztendlich als f\u00fcr uns relativ einfachen Tourabschnitt herausgestellt, wo wir zwei Tage r\u00fcberged\u00fcst sind. Traumhaft sch\u00f6n. Die Natur, die wir gesehen haben, traumhaft sch\u00f6n, wie nah wir bei der Natur gewesen sind, wurde mir erst in Essen bewusst, als ich in den Himmel geguckt und realisiert habe: Auf der Tour haben wir gef\u00fchlt alle durchgehend in den Himmel geguckt, nat\u00fcrlich auch um das Wetter im Blick zu haben. Aber wir waren der Natur so nahe, das war mir vorher nicht so bewusst. Deswegen, die Erwartungen und Vorstellungen die wir hatten, wurden \u00fcbertroffen. War einfach nur sch\u00f6n und hat Spa\u00df gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dominik: ich h\u00e4tte noch dazu gesagt, dass wir vielleicht auch unsere eigenen Erwartungen \u00fcbertroffen haben. Wir schnell wir im Endeffekt unten waren. Wir haben uns ja bewusst den R\u00fcckflug auf den 3. Oktober gelegt, am 1. August sind wir hier losgefahren. Und das h\u00e4tten wir uns nicht ertr\u00e4umen k\u00f6nnen, dass wir dann \u2013 ich wei\u00df es gar nicht, ich glaube es war der 31. September, an dem wir nach Messina r\u00fcber sind, also nach Sizilien r\u00fcber. Und da h\u00e4tte keiner von uns mit gerechnet, dass das an dem Tag passiert. Da haben wir uns echt irgendwie selbst \u00fcbertroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Lorena: Helm und Fahrradschuhe noch nicht an Nagel geh\u00e4ngt: Denkt ihr, es kommt vielleicht nochmal sowas wie das, was ihr jetzt gerade gemacht habt?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">So geht es weiter<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas: Oder wie geht es jetzt mit euch weiter als Abenteurer und auch als Menschen?<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Wir haben Bock auf jeden Fall, nochmal Projekte zu machen. Es hat super gut harmoniert. Das Fahrradfahren hat Spa\u00df gemacht, wir sind jeden Tag auf unseren Bock gestiegen und sind weiter gefahren mit einem Grinsen im Gesicht. Und wir suchen auch immer wieder neue Herausforderungen, da ticken wir alle gleich. Sei es durch Island oder die Panamericana oder Skandinavien, da sind viele L\u00e4nder, die uns interessieren. Auf der Perspektive steht auf jeden Fall noch was an, konkret ist nichts geplant.&nbsp;Leider sind wir finanziell auch ein bisschen eingeschr\u00e4nkt als Studenten, m\u00fcssen unseren Verpflichtungen nachkommen. F\u00fcr mich steht jetzt erstmal die Masterarbeit an, die ich fertigstellen m\u00f6chte, die Jungs sind jetzt auch wieder voll ins Semester gestartet. Das steht jetzt erstmal im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Eine Frage, die vielleicht nicht ganz ausbleibt, und das k\u00f6nnte auch eine gute Schlussfrage sein: Ihr habt ja einen Gro\u00dfteil Eurer Reise, eigentlich alles, was Ihr nicht in Deutschland gefahren seid, in Italien verbracht. Hands aufs Herz: Pizza, Pasta oder Gelato?<\/p>\n\n\n\n<p>(Alle lachen) Flo: Domi sofort Gelato. Das ist unser Eis-Experte. Pizza konnten wir alle nicht mehr sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bj\u00f6rn: Ich geh auch mit Gelato, weil wir haben sehr viel Pizza und Pasta gegessen. Und Gelato kannst du irgendwie immer essen, aber Pizza und Pasta wird irgendwann zu viel.<\/p>\n\n\n\n<p>Flo: Ich glaube, ich bleib bei Pasta. Gibt Kraft und Energie, kann man immer wieder reinschaufeln. Ich bleib bei Pasta.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Dann bedanken wir uns sehr. Wir haben jetzt \u00fcber eine halbe Stunde mit euch geplaudert. Liebe Podcast-Zuh\u00f6rer, sehr wahrscheinlich war das auch f\u00fcr euch einer der l\u00e4ngsten Podcasts, den wir f\u00fcr euch gemacht haben. Aber ich hoffe, ihr \u2013 wie wir \u2013 hattet einfach Freude daran, zuzuh\u00f6ren. Spannende Begegnungen, Reflektionen und tats\u00e4chlich auch praktischer Input hier und da, was steckt alles in so einer <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/radreisen\/\">Radreise<\/a> mit drin.<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Und f\u00fcr alle, die vielleicht noch ein bisschen mehr von Flo, Bj\u00f6rn und Dominik wissen wollen: Es gibt ja auch den Blog dazu mit der Reportage. Also schaut doch auch mal auf unserer Website vorbei. Da gibt es noch ein bisschen mehr Input dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas: Auch den Jungs k\u00f6nnt ihr nat\u00fcrlich folgen. Der Handle auf Instagram ist <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/bike2sicilia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Bike2Sicilia<\/a>. Findet ihr auch bei uns verlinkt im Blogbeitrag. Und damit, denke ich, lasse ich dir, Lorena, das letzte Wort.<\/p>\n\n\n\n<p>Lorena: Ja, ich bedanke mich bei euch Jungs, es hat mir mega Spa\u00df gemacht. Ihr wart super sympathisch und authentisch. Und wir werden euch definitiv weiter verfolgen bei euren Projekten. Ich w\u00fcnsche euch alles Gute!<\/p>\n\n\n\n<p>Alle: Vielen Dank, danke f\u00fcr die gute Zusammenarbeit! Hat Spa\u00df gemacht mit euch!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"mb-5\">Thomas: Und in diesem Sinne. <span data-offset-key=\"bbgiu-0-0\">Euch da <\/span><span id=\"decorator-corrected-entity-id-8\" data-entity-key=\"8\" data-offset-key=\"bbgiu-1-0\"><span data-offset-key=\"bbgiu-1-0\">drau\u00dfen auf<\/span><\/span> <span id=\"decorator-corrected-entity-id-6\" data-entity-key=\"6\" data-offset-key=\"bbgiu-3-0\"><span data-offset-key=\"bbgiu-3-0\">Wiederh\u00f6ren<\/span><\/span><span data-offset-key=\"bbgiu-4-0\">.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Links zu den angesprochenen Themen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vor der Reise: <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/3-000-kilometer-mit-dem-diamant-018-von-muenster-nach-sizilien\/\" target=\"\" rel=\"noopener\" title=\"\">3&#8217;000 Kilometer mit dem Diamant 018 | Diamantrad<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Reportage nach der Reise: <a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/blog\/mit-dem-fahrrad-nach-sizilien-mamma-mia\/\">Mit dem Fahrrad nach Sizilien &#8211; Mamma Mia! | Diamantrad<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/castbox.fm\/app\/castbox\/player\/id2707069\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow noreferrer\" title=\"https:\/\/castbox.fm\/app\/castbox\/player\/id2707069\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Sammlung aller Podcast-Episoden auf castbox.fm<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.diamantrad.com\/radreisen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\" aria-label=\"Opens external link in a new tab\">Radreisen in Deutschland &amp; Europa: Diamant auf Reisen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Freunde. Ein gemeinsames Abenteuer. Im Sommer 2022 sind Flo, Bj\u00f6rn und Dominik in M\u00fcnster aufgebrochen mit dem Ziel, den s\u00fcdlichsten Punk Siziliens mit dem Fahrrad zu erreichen. In dieser Podcast-Folge, Episode 9, erz\u00e4hlen Flo, Bj\u00f6rn und Dominik, wie sie ihre erste Bikepacking-Tour erlebt haben. Spoiler: W\u00f6lfe in der Nacht, ein L\u00f6schhelikopter und ein Sturz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":23078,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"slim_seo":{"title":"Diamant Fahrrad-Podcast - K\u00f6pfchen spricht - Folge 9","description":"\"K\u00f6pfchen spricht\" - Folge 9 des Diamant Fahrrad Podcasts. 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