Diamant-Sammler im Portrait: Werner Aidn

Schön schnell und speziell – so lässt sich die Rad-Sammlung von Werner Aidn beschreiben. Auf der Suche nach einem neuen Rennrad im Jahr 1985 lernte er Diamant kennen und entwickelte seine Vorliebe für die Traditionsmarke.

Man kann aus Leidenschaft sammeln, man kann aus Leidenschaft dem Radrennsport frönen und man kann diese Leidenschaften aufs Beste verbinden, so wie Diamantiker Werner Aidn das macht. Im Diamant-Blog erfahren Sie mehr über den Radsportbegeisterten und seine Diamantrad-Kollektion.

Vom Rennrad-Fahrer zum Diamantrad-Sammler

Begonnen hat Aidns Passion 1985, als er sich auf der Suche nach einem Rennrad befand und irgendwann auf ein Diamant stößt. Weil sein Großvater früher ebenfalls ein Zweirad dieses Unternehmens besaß – allerdings eine feuerrote 500-ccm-Maschine aus den 1920ern – ist seine Wahl sofort klar. Die Entscheidung ist eine gute, denn er fährt viel und lange mit seinem Rennrad.

Gelegentlich kann es passieren, dass sich zu so einem Rennrad ein zweites gesellt. Bei Werner Aidn ist das auch so, aber dann kommt hier noch eines dazu, da bietet sich vielleicht eine gute Gelegenheit, man entdeckt unverhofft einen langgehegten Wunsch und plötzlich besitzt man eine Kollektion von über 50 Exemplaren mit vielen Straßen- und Bahnrennrädern. Aidn hat sich im Zuge der Zeit zu einem echten Spezialisten für Diamant entwickelt, der neben den Rädern auch eine reichhaltige Sammlung von Schildern, Plakaten, Aufklebern, Wimpeln und anderen authentischen Diamant-Memorabilia sein eigen nennt.

Werner Aidn mit Diamantrennrad - Diamantrad-Blog
Kurze Pause auf einem leidenschaftlichen Weg: Der Veteranen-Hunter und -Racer Werner Aidn ist immer unterwegs. – Diamantrad-Blog

 

Die Diamant-Kollektion des Werner Aidns

Fragt man Aidn nach seinem Lieblingsstück, so legt er sich nicht fest. Er hat kein Lieblingsstück. Allerdings fährt der Rennrad-Sammler besonders gerne mit seinem Modell Nr. 28 in hellgrüner Originallackierung von 1923, das er schon sehr lange besitzt und mit dem er auch schon öfters auf Nostalgie-Radrennen mitgefahren ist.

Das vielleicht außergewöhnlichste Stück seiner Sammlung ist jedoch ein besonderes Rad: Ein altes Fahrrad, bei dem die 4-Gang Schaltung weder über Kette noch über Nabe funktioniert, sondern stattdessen im Tretlager eingebaut ist. Geschaltet wird mit einem langen Hebel wie beim Motorrad. Von diesem Modell wurden gerade mal 41 Stück gebaut.

Nostalgische Renngefühle leben und teilen

Aidn teilt seine Leidenschaft als Fahrradsammler gerne. So verfasste er ein Buch, um andere an seinem Wissen teilhaben zu lassen. Das 2010 erschienene „Diamant: Fahrräder · Motorräder · Radsport“ ist eine Zeitreise durch ein Jahrhundert Diamant und unbedingt lesenswert.

Außerdem fährt er immer wieder gerne mit seinen klassischen Flitzern bei Vintage-Rennen wie der L’Eroica in der Toskana mit. Aidn lobt das Vintage-Event als sehr schöne und anspruchsvolle Rennstrecke, die seit 1997 jedes Jahr im Oktober stattfindet und durch das Chianti-Gebiet führt.

Weitere Informationen über Werner Aidn

22. März 2018
Diamant Redaktion
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