Der E-Bike-Akku ist der Energielieferant eines Elektrofahrrads. Weil die Leistung eines E-Bikes damit steht und fällt, kommen vor dem Kauf viele Fragen zum Akku auf: Wie viele Ladevorgänge sind möglich? Wie weit reicht eine Akku Ladung? Was muss ich im Winter beachten?

Unser Ratgeber gibt dir einen Überblick über alles, was du zu deinem E-Bike-Akku wissen musst (oder willst).

E-Bike-Akkus: die Grundlagen

Gibt es unterschiedliche E-Bike-Akkus?

Ältere E-Bikes werden teilweise mit Blei- oder Nickel-Cadmium-Akkus betrieben. Neuere Modelle verfügen über Lithium-Ionen-Akkkus. Diese sind energieeffizienter und zudem leichter, was den Fahrkomfort erheblich verbessert. Sie sind sicherer, halten mehr Ladezyklen aus und sind deshalb auch umweltschonender.

Was bedeutet die Größenangabe Wh?

Die Größenangabe Wh steht für Wattstunden und gibt die Kapazität des E-Bike-Akkus an. Die Kapazität ist die Grundlage für die Reichweite – in etwa wie das Fassungsvermögen eines Benzintanks im Auto.

Der Wattstundenwert ergibt sich aus der elektrischen Ladung multipliziert mit der Spannung des Akkus. Die Ladung wird mit Amperestunden (Ah) angegeben und die Spannung mit Volt (V).

  • 10 Ah x 24 V = 240 Wh
  • 10 Ah x 36 V = 360 Wh

Ein Akku mit vielen Amperestunden, aber wenig Spannung ist nicht unbedingt sinnvoll. Stell dir das vor wie einen großen Tank mit einem sehr kleinen Schlauch, so dass beim Motor nicht viel Benzin (bzw. eben beim E-Bike: Strom) ankommt. Wattstunden machen Akkus mit unterschiedlicher Stimmug vergleichbar: Je höher der Wh-Wert, desto leistungsfähiger der Akku.

Lebensdauer eines E-Bike-Akkus: Wie lange hält ein E-Bike-Akku?

Die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus ergibt sich durch die Zahl ihrer möglichen Ladezyklen. Diese Zyklenzahl gibt an, wie lange ein Akku halten kann. Da für die Lebensdauer verschiedenen Faktoren eine Rolle spielen, sind ganz genaue Angabe leider nur bedingt möglich.

Wieviele Ladezyklen hält ein E-Bike Akku?

Als Faustregel kannst du dir merken: Hersteller geben die Lebensdauer eines modernen Lithium-Ionen-Akkus mit bis zu 1.000 Ladezyklen an. 500 bis 700 Ladezyklen sind Standard. Eine Vollladung von z.B. 0 auf 500Wh entspricht einem Ladezyklus.  Von einem verschlissenen Akku bei einem E-Bike spricht man, wenn lediglich 30% der ursprünglichen Kapazität des Energiespeichers vorhanden sind.

Bei einem modernen Lithium-Ionen-Akku ist das dauerhafte vollständige Laden und Entladen jedoch nicht die korrekte Methode. Dadurch wird die Lebensdauer des Akkus negativ beeinträchtigt. Teilentladene Lithium-Ionen-Akkus kannst du also ohne Bedenken aufladen.

Lädst du dein E-Bike nur zur Hälfte auf, hast du lediglich einen halben Ladezyklus verbraucht. Bei Ladungen von 25% kannst du dementsprechend vier Mal nachladen, bis du auf einen vollen Ladezyklus kommst. In der Praxis hat sich gezeigt, dass hochwertige Akkus häufiger als die vom Hersteller angegebenen 1.000 Mal aufgeladen werden können. Mitunter sind bis zu 1.500 Ladezyklen möglich, bevor der Akku nur noch 30% seiner Kapazität übrig hat.

Allerdings verlieren die Akkuzellen auch unabhängig von der Nutzung mit der Zeit etwas von Ihrer Kapazität. Allein durch die Lagerung gehen, je nach Hersteller, 0,5 bis 3 Prozent an Leistung pro Jahr verloren. Am meisten wird die energiereiche Batterie allerdings durch unsachgemäße Behandlung in Mitleidenschaft gezogen.

E-Bike winterfest machen - Diamant-BlogDu hast Fragen zum Ein- oder Ausbau von verschiedenen Bauteilen an deinem Fahrrad? Du möchtest wissen, was du vor dem Radfahren im Winter beachten musst? Auf unserer Übersichtsseite Fahrradreparatur & Fahrradwartung mit Diamantrad findest du detaillierte Anleitungen, Tipps und Checklisten, die Dir helfen.

Wie kann ich die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus erhöhen?

Als Nutzer hast du einen großen Einfluss darauf, wie lange dein Akku nutzbar bleibt. Ein paar einfache Richtlinien helfen dir, deine Akkus länger einzusetzen:

  • Fahre deinen Akku am Anfang drei bis fünf Mal komplett leer, um auf Dauer die volle Leistungsfähigkeit zu erhalten.
  • Nach dieser Phase solltest du den Akku nur noch möglichst selten komplett entladen.
  • Wenn möglich, sollte nach jeder Fahrt eine Ladung erfolgen.
  • Lade den Akku innerhalb von sechs Monaten mindestens einmal auf.
  • Nutze immer das Original-Ladegerät des Herstellers.
  • Lagere niemals einen komplett leeren Akku. Ideal sind 30 – 70%, je nach Dauer der geplanten Lagerung.
  • Lagere deinen Akku in einem trockenen Raum bei 15 bis 20 Grad Celsius.
  • Schütze ihn vor direkter Sonneneinstrahlung.
  • Lade möglichst bei Zimmertemperatur.
  • Möchtest du dein E-Bike auf dem Fahrradträger am Auto transportieren, nimm den Akku vorher ab und verstau ihn innen im Auto. Bei Fahrrädern mit integriertem Akku solltest du die Öffnung im Rahmen anschließend z.B. mit Folie abdecken. So dringen Feuchtigkeit und Schmutz nicht in den Rahmen ein.
  • Befreie den Akku und seine Kontakte regelmäßig von Verunreinigungen. Nutze dazu aber auf keinen Fall große Wassermengen.

Wie lange braucht der Akku meines E-Bikes zum laden?

Die Ladezeit eines E-Bike-Akkus schwankt stark je nach Modell. Du solltest für eine Vollladung zwischen zwei und neun Stunden einrechnen.

Du kannst selbst berechnen, wie lange dein Akku lädt, bis er seine Vollladung erreicht. Dabei hiflt dir eine einfache Formel. Teile den Wert der elektrischen Ladung deines Akkus durch den Ladestrom-Wert des Netzteils. Beispiel: 16 Ah /4 A=4 h

Je mehr Ladestrom das Ladegerät abgibt (angegeben in Ampere), desto schneller wird der Akku aufgeladen. Nutze aber bitte nur Ladegeräte, die dein Hersteller für deinen Akku freigegeben hat. Überdimensionierte Ladegeräte sind gefährlich und können die Elektronik deines Akkus beschädigen.

Reichweite von E-Bike-Akkus

Wie weit kann ich mit meinem E-Bike fahren?

Die Spannbreite, welche Reichweite ein E-Bike-Akku hat, ist groß: Weniger als 20 bis zu deutlich über 100 Kilometer sind mit einer Akku-Ladung möglich. Je größer die Wattstundenzahl (Wh) ist, desto weiter kommst du grundsätzlich auf deinem E-Bike. Üblich sind heute Akkus mit 500Wh und 625Wh. Für Einstiegsräder können auch 400Wh eine kostengünstige Option sein. Akkus mit 300Wh sind nach heutigen Standards unterdimensioniert im Vergleich zu ihrem Gewicht.

Alle Kapazität nützt dir nichts, wenn du Strom verbrauchst als wäre dein E-Bike ein Atomkraftwerk.  Viele unterschiedliche Faktoren tragen zu deinem Verbrauch bei. Es folgen die 16 wichtigsten Spaßbremsen:

  • Den größten Einfluss hat die Unterstützungsstufe (z.B. Turbo, Sport, Tour, Eco), die du selbst einstellst.
  • Die Motor-Effizienz beeinflusst, wie viel Energie einfach durch Reibung und Wärme verloren geht.
  • Das Batterie-Management-System (BMS) steuert, wie kontrolliert der Motor den Strom abgreift.
  • Kleidung kann mehr Luftwiderstand erzeugen.
  • Fahrer- und Fahrradgewicht, aber auch Zusatzlast durch Gepäck, Körbe, Trinkflaschen etc.
  • Auch der Fahrradtyp spielt eine Rolle für den Luftwiderstand. So sitzt du auf City Bikes meist etwas aufrechter.
  • Natürlich beeinflusst auch deine eigene Körperhaltung diesen Luftwiderstand.
  • Das Reifenprofil erhöht oder senkt den Rollwiderstand – und damit den Energieverbrauch.
  • Mit einer Trittfrequenz ab etwa 75 Pedalumdrehungen pro Minute arbeiten E-Bike-Motoren besonders effektiv. Wer weniger tritt, fährt weniger weit.
  • Nabenschaltungen sind weniger effizient als Kettenschaltungen und reduzieren die Reichweite leicht.
  • Wie beim Auto: Je häufiger und je schneller du anfährst, umso mehr Energie verbrauchst du.
  • Länge und Häufigkeit von Bergauf-Passagen, nicht ganz überraschend.
  • Der Untergrund – ein Schotterweg verbraucht mehr Energie, aber auch eine alte Straße mit grobem Asphalt oder Schlaglöchern frisst Reichweite
  • Wind (Rückenwind ist hui, Gegenwind ist pfui)
  • Verbundene Elektronik (z.B. Fahrradlicht, Display, Smartphone) nutzen auch Energie
  • Und eben: Alter und Nutzungshäufigkeit des Akkus reduzieren die Kapazität

Diese verschiedenen Faktoren sorgen dafür, dass es nahezu unmöglich ist, die Reichweite deines E-Bike Akkus genau vorherzusagen. Gibt beispielsweise ein Hersteller die Reichweite eines Akkus bei 80 km an, kann diese um bis zu 30% schwanken. Deswegen sprechen auch wir lieber von Wattstunden und deswegen stehen wir Reichweitentests in Fachzeitschriften skeptisch gegenüber. Um dir aber eine zusätzliche Schätzung zu ermöglichen, bieten wir dir zusammen mit Bosch einen interaktiven  E-Bike-Reichweitenrechner an.

Frau auf Diamant Mandara+ - E-Bike-Akku FAQ - Diamantrad-Blog
Wie lange ein E-Bike-Akku hält, hängt von vielen Faktoren ab – Diamantrad-Blog

Vier Tipps: So erhöhst du die Reichweite von E-Bike- und Pedelec-Akkus

Viele Faktoren, die deine Reichweite verringern, kannst du selbst beeinflussen. Damit dein Ausflug nicht ungewollt schon vor dem Ziel endet, haben wir ein paar Tipps für dich.

Achte auf deine Trittfrequenz. Ein kleiner Vergleich: du kannst am Tag locker 200 Kilopackungen Mehl je einen Meter hochheben. Eine Palette mit allen 200 Packungen auf einmal kriegst du nicht ein einziges Mal gestemmt. Genauso ist es mit dem Treten. Fährst du in zu hohen Gängen mit einer zu niedrigen Trittfrequenz, muss der Motor deines E-Bikes für jede Umdrehung mehr Kraft aufwenden und verbraucht dementsprechend mehr Strom. Deswegen braucht auch dein E-Bike eine Gangschaltung. Übrigens: Dein Bosch Intuvia-Display gibt dir eine Schaltempfehlung, falls du zu langsam oder zu schnell trittst. Einen zusätzlichen Fahrradcomputer, um deine Trittfrequenz zu messen, brauchst du deshalb nicht.

Dein Motor verbraucht auch Strom, wenn du bergab fährst. Wenn du auf gerader Strecke, bergab oder bei Rückenwind radelst, kannst du den Motor deshalb auch einmal ganz abschalten und so insgesamt mehr Kilometer auf deinem E-Bike zurücklegen, ohne erneut zu laden.

Vermeide, wenn möglich, häufiges Anfahren aus dem Stand. Klar, insbesondere beim Radfahren in der Stadt gehört Stop-and-Go zur Fortbewegung dazu. Schaltest du dann beim Anfahren stets in einen niedrigen Gang, kannst du hinsichtlich der Reichweite dennoch einiges bewirken. Ebenso verhält es sich bei Steigungen.

Überprüfe regelmäßig den Reifendruck und sorge für eine saubere sowie gut geschmierte Fahrradkette. Beides hat Einfluss auf deinen Rollwiderstand. Als Beispiel: Ein Reifendruck von 60psi (4,1 bar) oder weniger erhöht den Rollwiderstand im Vergleich zu einem Reifen mit rund 100psi (6,9bar) um 20-40%. Und eine alte und nicht geschmierte Kette kann ihn um rund 5% erhöhen (im Vergleich: bei „sauberer“ Einstellung sind es 0-3%). Wenig Rollwiderstand schenkt dir also mehr Laufleistung.

Diamant Opal+ in der Stadt - E-Bike-Akku-FAQ - Diamantrad-Blog
Diamant Opal+ in der Stadt – FAQ – Diamantrad-Blog

Im Alltag: Umgang und Pflege

Was kann ich tun, wenn unterwegs der E-Bike-Akku leer ist?

Akku leer – das kommt in den besten Familien vor. In den 90ern lief der Aral-Mann zur nächsten Tankstelle. Mit deinem E-Bikke kannst du einfach weiterfahren.  Ohne elektrische Unterstützung ist das zwar anstrengend, aber bis zur nächsten Lademöglichkeit kommst du damit in der Regel gut. Ist es bis zu dir nach Hause noch weit, ist auch das kein Problem. In vielen Städten gibt es E-Bike Ladestationen. Die praktische Bike Energy App (für Android und iPhone) zeigt dir viele öffentliche Ladestationen ganz einfach auf deinem Handy an.

Alternativ zum Nachladen unterwegs kannst du auch einen Ersatz-Akku mitnehmen. So kannst du nicht mitten im Nirgendwo von einer leeren Batterie überrascht werden. Nutzt du dein E-Bike vor allem für den täglichen Weg zur Arbeit? Dann ist ein zweites Ladegerät für Dich eventuell eine gute Option. Während du arbeitest, kann dein Akku laden. Nach Feierabend ist alles bereit, um elektrisiert nachhause zu fahren.

Wie pflege ich meinen E-Bike-Akku?

Wie ein „normales“ Fahrrad solltest du ebenfalls dein E-Bike von Zeit zu Zeit einer gründlichen Reinigung unterziehen. Vor der Reinigung solltest du den Akku stets abnehmen. Diesen kannst du dann separat säubern. Nimm dazu einfach ein feuchtes Tuch. Aggressive Reinigungsmittel solltest du dafür besser nicht nutzen, da diese die Oberfläche angreifen können. Mehr dazu, wie du dein Fahrrad pflegst und reinigst, findest du übrigens auch in unserem Blogbeitrag „Fahrrad selber reparieren: Fünf einfache Handgriffe“.

Akku vom E-Bike bzw. Pedelec im Sommer schützen

E-Bike-Akkus reagieren auf extreme Temperaturen mitunter sehr empfindlich. Hitze erhöht den Innenwiderstand des Akkus. Dies führt dazu, dass in den Akkuzellen mehr Energie in Wärme umgewandelt wird.  Hitze kann also genau wie Kälte die Reichweite deines Akkus verringern. Deshalb behandelst du den Akku im Sommer am besten wie eine Tafel Schokolade::

  • Lagere den E-Bike-Akku im Sommer nicht bei hohen Temperaturen im Auto.
  • Vermeide konstante Temperaturen von mehr als 30 Grad (Fahrtwind kühlt).
  • Steht das E-Bike in der prallen Sonne, nimm den Akku ab und lagere ihn woanders.

Mit dem E-Bike-Akku gut durch den Winter

Auch Kälte reduziert die Leistungsfähigkeit des Akkus. Herrschen Temperaturen von unter null Grad, solltest du den Akku erst kurz vor Fahrantritt in das E-Bike einsetzen. Vermeide weiterhin das Laden bei Minusgeraden. Ist dein Akku doch einmal gefroren, solltest du diesen vor Nutzung auf Temperaturen über Null bringen.

Möchtest du während der Wintermonate auf Fahrten mit dem E-Bike verzichten, empfehlen wir dir, den Akku separat einzulagern. Als Aufbewahrungsort eignet sich eine trockene Umgebung bei etwa 10 bis 15 Grad. Achte darauf, dass der der Ladestand circa 2/3 der Kapazität beträgt. Kontrolliere den Ladezustand alle paar Wochen. Sinkt dieser ohne Nutzung weit ab, können Schäden am Stromspeicher entstehen.

E-Bike-Akku vom Diamant Zing+ - E-Bike-Akku FAQ - Diamantrad-Blog
E-Bike-Akku vom Diamant Zing+ – E-Bike-Akku FAQ – Diamantrad-Blog

Sicherheit und Entsorgung

Können E-Bike- und Pedelec-Akkus explodieren?

Das E-Bike ist ein sicheres Fortbewegungsmittel. Ja, Akkus von E-Bikes können explodieren oder in Brand geraten, wie alle elektrischen Gegenstände. Aber: „Können“ heißt nicht werden. Bei normalem Gebrauch besteht quasi kein Risiko – die Chance, dass ein Akku von sich selbst in Brand gerät, liegt bei weniger als 1:1.000.000.  Fälle, in denen es zur Explosion eines Pedelec-Akkus gekommen ist, haben effektiv immer einen falschen Umgang mit dem Akku zur Ursache. Befolgst du unsere Hinweise zum Umgang mit einem Lithium-Ionen-Akku, explodieren E-Bike-Akkus nicht:

  • Lade den Akku stets an einer brandsicheren Stelle wie einem Steinboden auf.
  • Stelle das Ladegerät und insbesondere den zu ladenden Akku nicht in die Nähe brennbarer Materialien.
  • Installiere Leinen Rauchmelder in dem Raum, in dem du deinen Akku auflädst.
  • Lade E-Bikes nicht unbeaufsichtigt über Nacht.
  • Lädst du deinen Akku das erste Mal seit Monaten, solltest du während der Ladephase stets einen Blick darauf haben. Auch bei einer vorherigen Tiefentladung solltest du den Akku nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Lagere den Akku nicht in einer kalten Umgebung. Beim nächsten Ladevorgang ist in diesem Fall nicht mehr die vollständige Sicherheit gewährleistet.
  • Um Schäden am Akku und Brandrisiken zu vermeiden, entferne den Akku, wenn du dein E-Bike auf dem Fahrradträger deines Autos transportierst.
  • Ist es doch einmal passiert und dein E-Bike-Akku ist dir heruntergefallen oder hat Schaden angenommen? Entsorge den Akku fachgerecht. Mechanische Beschädigungen können zu inneren Kurzschlüssen führen.
  • Brennt dein Akku tatsächlich einmal, lösche ihn nicht mit einem ABC-Feuerlöscher. Das verhindert nicht, dass sich der Brand im Akku vom Brandherd zu weiteren Zellen bewegt. Wasser kann kühlen, aber die Feuerwehr nutzt bei Akkubränden spezielle Wasserstrahlen. Zuhause nutzt du am besten Sand oder spezielle Feuerlöscher für E-Bike Akkus.

Alte E-Bike-Akkus richtig entsorgen

Eines Tages erreicht dein E-Bike-Akku seinen letzten Ladezyklus. Wenn die Kapazität sehr weit gefallen ist, musst du ihn entsorgen. An dieser Stelle kommt dann die Frage auf, wie du einen E-Bike-Akku umweltgerecht und kostengünstig entsorgst.

Elektrogeräte entsorgt man nicht über den Hausabfall. So würden sie auf Mülldeponien landen, wo sie die Umwelt nachhaltig schädigen. Vertreiber von Industriebatterien nehmen ausgediente Akkus von Elektrorädern und Pedelecs kostenfrei zurück. Durch das „Gemeinsame Rücknahmesystem Batterien“ gelangen wertvolle Stoffe zurück in den Rohstoffkreislauf und unsere Ressourcen werden geschont. In der Regel werden über 50%, teilweise bis zu 90% von E-Bike-Akkus recycelt. Befindet sich in deiner Nähe kein Händler, der alte E-Bike-Akkus annimmt, wende Dich an kommunale Sammelstellen wie den Wertstoffhof. Dort kannst du diese in der Regel ebenfalls kostenlos entsorgen.

Tipp von Diamant:
Du bist jetzt ein Experte für E-Bike-Akkus. Bei Diamant setzen wir auf Bosch. Auf unserer Seite zu E-Bike-Bauteilen lernst du mehr über die E-Bike Antriebe von Bosch bei Diamant.